EU fordert internationale Untersuchung des Zwischenfalls um Gazakonvoi

Palästinenser umzingeln Hilfslastwagen im nördlichen Gazastreifen. (Israelische Streitkräfte via AP) 29. Februar 2024
Palästinenser umzingeln Hilfslastwagen im nördlichen Gazastreifen. (Israelische Streitkräfte via AP) 29. Februar 2024 Copyright AP/AP
Von Christoph Debetseuronews mit AP
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Nach dem Blutbad bei der Erstürmung eines Hilfskonvois im Gazastreifen fordert die EU eine internationale Untersuchung. Die EU wirft der israelischen Armee vor, auf Zivilisten gefeuert zu haben.

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Die Europäische Union fordert eine internationale Untersuchung des Todes von mehr als 100 Palästinenser, die beim Versuch, Mehlsäcke aus einem internationalen Hilfskonvoi zu holen, getötet worden waren. Nach Ermittlungen des diplomatischen Dienstes der Europäischen Union hatten israelische Soldaten das Feuer auf die Zivilisten eröffnet.

C-130-Frachtflugzeuge des US-Militärs warfen am Samstag palettenweise Lebensmittel über dem Gazastreifen ab. Die Lieferung von etwa 38.000 Mahlzeiten ist die erste Phase einer humanitären Soforthilfe, die US-Präsident Joe Biden nach dem Blutbad genehmigt hatte.

Die Vereinten Nationen forderten angesichts der katastrophalen humanitären Lage die Öffnung aller Grenzübergänge nach Gaza für Hilfslieferungen: „Wir brauchen die Öffnung jedes einzelnen Grenzübergangs nach Gaza. Wir brauchten Ausrüstung, wir brauchten Essen. Und diese Menschen brauchen nicht nur Nahrung und Wasser. Die Krankenhäuser brauchen Ausrüstung. Sie brauchen spezialisierte Dienstleistungen, sie brauchen spezielle Maschinen“, betonte der Leiter des Gaza-Unterbüros des Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (OCHA).

In Israel marschierten mehrere tausend Menschen am Samstag in Richtung Jerusalem und forderten die Freilassung der seit dem 7. Oktober in Gaza Festgehaltenen.

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