Saintes in Frankreich: Dritte Überschwemmung in sechs Monaten

Überschwemmung im Südwesten Frankreichs
Überschwemmung im Südwesten Frankreichs Copyright FRFT
Copyright FRFT
Von Johanna Urbancik mit AP
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

In Südwestfrankreich wiederholt sich das Hochwasserdrama: Innerhalb von nur sechs Monaten wird die Stadt Saintes bereits zum dritten Mal von Überschwemmungen heimgesucht. Der Pegel der Charente steigt unaufhörlich an und droht den Höchststand vom November letzten Jahres zu überschreiten.

WERBUNG

Südwestfrankreich leidet erneut unter Hochwasser. Bereits zum dritten Mal innerhalb von nur sechs Monaten wurden mehrere Viertel der Stadt Saintes überflutet. Die Alarmstufe "orange" wurde für die Region ausgerufen.

Eine Orange Warnung ist eine Wetterwarnstufe, die in Frankreich verwendet wird, um auf ein signifikantes Risiko schwerer Wetterbedingungen hinzuweisen. Es ist die zweithöchste Stufe im Warnsystem und deutet auf eine potenzielle Gefahr für Leben, Eigentum und Verkehr aufgrund extremer Wetterereignisse hin.

Fluss Charente: Pegel steigt weiter an

Der Pegel der Charente steigt weiter an und könnte den vom November letzten Jahres übertreffen. Der Höchststand wird Ende der Woche mit knapp sechs Metern erwartet. 200 Häuser könnten dadurch überflutet werden.

Das Ziel des Bürgermeisters, Bruno Drapron, ist es, langfristige Lösungen für die Gemeinde zu finden und die Bewohner zu unterstützen. Drapron betonte die Notwendigkeit, in betroffenen Gebieten Häuser zu erwerben und abzureißen, um den Wasserabfluss zu verbessern. Er erwähnte auch die Möglichkeit, stromaufwärts Staudämme zu errichten, um die Region zu schützen. Trotz Unsicherheit betonte er die Entschlossenheit der Stadt, effektive Hochwasserschutzmaßnahmen zu ergreifen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Portugal: Klimaaktivisten beschmieren Politiker mit grüner Farbe

Kann Europa schnell elektrifizieren, um seine Energie- und Klimaziele zu erreichen?

EIB-Chefin: Nadia Calviño: "Wir haben unseren Ruf als Klimabank gefestigt"