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G7: Borrell warnt vor regionalem Krieg im Nahen Osten

Die Außenminister der G7 haben sich auf der italienischen Insel Capri versammelt.
Die Außenminister der G7 haben sich auf der italienischen Insel Capri versammelt. Copyright Gregorio Borgia/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
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Von Diana Resnik mit AP
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Beim Außenministertreffen auf Capri hat Josep Borell vor einem regionalen Krieg im Nahen Osten gewarnt und zu mehr Ukraine-Hilfe aufgerufen. Blinken schloss sich seinen Forderungen an.

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Die Außenminister der G7 haben sich auf der italienischen Insel Capri versammelt. Auf der Tagesordnung standen Forderungen nach neuen Sanktionen gegen den Iran wegen seines Angriffs auf Israel und mehr Hilfe für die Ukraine. 

EU-Außenbeauftragter Josep Borrell warnte davor, dass der Nahe Osten am Rande eines regionalen Krieges steht.

Wir dürfen es nicht zum Eskalieren bringen.
Josep Borrell
EU-Außenbeauftragter

"Wir müssen Israel bei ihrer Reaktion auf den iranischen Angriff um Zurückhaltung bitten. Wir dürfen es nicht zum Eskalieren bringen", so Borell. "Man kann nicht jedes Mal einen regionalen Krieg entfachen. Ich will nicht übertreiben, aber wir stehen am Rande eines Krieges, eines regionalen Krieges im Nahen Osten."

Borrell forderte die westlichen Staats- und Regierungschefs auf, die Militärhilfe für Kiew zu beschleunigen. US-Außenminister Antony Blinken unterstützte den Aufruf. Er hoffe, dass neue US-Mittel für die Ukraine bald zur Verfügung stünden, sagte aber auch, dass andere Verbündete sich engagieren müssten.

Es ist dringend notwendig, dass alle Unterstützer der Ukraine ihre Anstrengungen maximieren.
Antony Blinken
US-Außenminister

"Es ist dringend notwendig, dass alle Unterstützer der Ukraine ihre Anstrengungen maximieren, um der Ukraine das zu geben, was sie braucht, damit sie sich weiterhin wirksam gegen die russische Aggression verteidigen kann", sagte Blinken. 

Die USA und mehrere europäische Länder haben vorgeschlagen, die Gewinne aus den eingefrorenen russischen Vermögenswerten in Höhe von mehreren Milliarden Euro für die Bereitstellung von Waffen und anderen Mitteln für die Ukraine zu verwenden. Angesichts der blockierten US-Hilfen dürfte der Vorschlag an Zustimmung gewinnen.

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