In ganz NRW gibt es an diesem Montag nach Unwetter- und Glatteis-Warnungen keinen Präsenz-Unterricht in den Schulen. Auch in Niedersachsen findet vielerorts nur Notbetreuung statt. Und Tief Gunda zieht weiter nach Bayern.
In ganz Nordrhein-Westfalen bleiben die Schulen an diesem Montag (12. Januar) nach Unwetter-Warnungen geschlossen. Wegen extremer Gefahr durch Eisregen und Glatteis gibt es nur Distanzunterricht und Notbetreuung. Nach Sturmtief Elli ist jetzt Tief Gunda im Anmarsch und von extrem rutschigen Verkehrswegen ist fast ganz Deutschland betroffen.
Die nordrhein-westfälische Schulministerin Dorothee Feller erklärte, es sei kein schulfrei, aber: "Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden".
Der WDR meint, viele Eltern habe diese überraschende Ankündigung "kalt erwischt".
Auch für Rheinland-Pfalz und Hessen warnen Meteorologen vor Glatteis.
Warnstufe Rot von Bremen bis München
Weil die Temperaturen im Verlauf der Nacht fallen und gleichzeitig von Westen aufkommender Niederschlag in Regen übergeht, droht der auf den kalten Boden fallende Niederschlag sofort zu gefrieren. Auf der Karte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erscheint die Warnstufe Rot nicht nur für NRW, sondern für große Teile Deutschlands von Bremen bis München.
Auch in mehreren Gebieten von Niedersachsen müssen Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben: in Hannover, Cuxhaven, Hildesheim, Peine, Oldenburg und Wesermarsch findet kein Unterricht in den Schulgebäuden statt.
Wetter Online warnt ähnlich wie der Deutsche Wetterdienst.
Während sich die Lage im Norden und in der Mitte Deutschlands durch steigende Temperaturen gegen Mittag entspannen sollte, zieht Tief Gunda nach Süden weiter. Vor allem in Bayern sollte die brisante Lage laut DWD regional bis in den Dienstag hinein anhalten. Auch in Süddeutschland sei mit teils massiven Auswirkungen zu rechnen.
Am Wochenende hatten viele Familien bei Sonnenschein vom Schnee profitiert. Doch der Berufsverkehr am Montag droht vielerorts chaotisch und gefährlich zu werden.