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"Nicht ob, sondern wann": "Die Islamische Republik wird fallen", sagt Reza Pahlavi

DATEI: Ein Demonstrant hält ein Poster von Irans exiliertem Kronprinzen Reza Pahlavi während einer Kundgebung vor der iranischen Botschaft in Santiago, Chile, am 13. Januar 2026
DATEI: Ein Demonstrant hält ein Poster von Irans exiliertem Kronprinzen Reza Pahlavi während einer Kundgebung vor der iranischen Botschaft in Santiago, Chile, am 13. Januar 2026 Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
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Pahlavi hat wiederholt ein Eingreifen von US-Präsident Donald Trump gefordert, der trotz mehrerer Warnungen an Teheran bisher nicht gehandelt hat. Hat Pahlavi eine Chance, einen möglichen Übergang zu leiten?

Reza Pahlavi, der Sohn des verstorbenen iranischen Schahs Mohammad Reza Pahlavi, sagte am Freitag, er sei zuversichtlich, dass die Islamische Republik inmitten von Massenprotesten fallen werde. Gleichzeitig forderte er ein internationales Eingreifen.

"Die Islamische Republik wird fallen - nicht ob, sondern wann", sagte Reza Pahlavi auf einer Pressekonferenz in Washington. "Ich werde in den Iran zurückkehren."

Pahlavi sagte, er wolle als Galionsfigur dienen, um den Übergang zu einer säkularen Demokratie zu leiten, auch wenn es ihm missfällt.

Pahlavi lebt in den Vereinigten Staaten im Exil, seit die islamische Revolution 1979 seinen pro-westlichen Vater stürzte.

Er hat wiederholt ein Eingreifen von US-Präsident Donald Trump gefordert, der trotz mehrerer Warnungen an Teheran bisher nicht gehandelt hat.

"Das iranische Volk ergreift vor Ort entscheidende Maßnahmen. Es ist nun an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft sich ihnen voll und ganz anschließt", sagte Pahlavi.

Er rief die internationale Gemeinschaft auf, "das iranische Volk zu schützen, indem sie die repressiven Kapazitäten des Regimes schwächt, einschließlich der Führung der Islamischen Revolutionsgarde und ihrer Kommando- und Kontrollinfrastruktur". Zudem sollten Diplomaten der Islamischen Republik ausgewiesen werden.

Tausende Tote

Pahlavi rief am 8. Januar zu Protesten auf. Viele Demonstranten haben Pahlavis Namen bei den Massenprotesten im Iran gerufen, die das Regime in Teheran gewaltsam unterdrückte.

Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen wurden bei der Niederschlagung der Proteste mindestens 2.572 Menschen getötet, obwohl einige Quellen behaupten, dass die Zahl der Opfer bis zu 15.000 betragen könnte.

Der iranische Justizminister sagte diese Woche, dass die bloße Anwesenheit auf der Straße nach diesem Datum nun als kriminelle Handlung betrachtet wird, und argumentierte, die Situation habe sich von einem "Protest" zu einem "internen Konflikt" gewandelt.

Trump sagte derweil am Mittwoch, ihm sei aus "guter Quelle" mitgeteilt worden, dass die Pläne für Hinrichtungen im Iran gestoppt worden seien, obwohl Teheran bei seinem Vorgehen gegen die Demonstranten schnelle Gerichtsverfahren und Hinrichtungen angedeutet hat.

Weitere Quellen • AFP

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