In mehreren Gegenden bildeten sich lange Schlangen, auch in Kampala. Viele Wahllokale öffneten verspätet. Wahlmaterial traf erst Stunden nach dem geplanten Beginn ein. Einige Wählerinnen und Wähler meldeten defekte biometrische Geräte. Das verstärkte den Ärger.
Präsident Yoweri Museveni ist seit 1986 an der Macht. Er strebt eine weitere Amtszeit an und tritt gegen sieben Herausforderer an, darunter der Oppositionspolitiker Bobi Wine, der politischen Wandel fordert.
Die Behörden schalteten Anfang der Woche das Internet ab und verwiesen auf Sicherheitsbedenken. Menschenrechtsorganisationen und Unternehmen kritisierten den Schritt.
Im ganzen Land waren Soldaten und Polizei präsent. Die Behörden riefen zu Ruhe und Besonnenheit auf.