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Russland: Neuntklässler schießt mit Luftgewehr auf Lehrer und Mitschüler

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Demo-Foto. Copyright  AP Photo
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Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
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Die Behörden im russischen Ufa meldeten die Festnahme eines Jugendlichen, der an der Schule geschossen haben soll. Die Hintergründe der Tat werden derzeit untersucht.

An einer Schule im russischen Ufa soll ein Jugendlicher Mitschüler und Lehrkräfte mit einer Waffe angegriffen haben.

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Dabei wurden nach Angaben lokaler Medien mindestens drei Menschen verletzt. Der Schüler soll mit einem Luftgewehr geschossen haben. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, berichtete der regionale Nachrichtensender UFA1.RU.

Es soll sich um einen Teenager handeln. Zunächst war von drei Verletzten die Rede, diese Zahl wurde jedoch vom Präsidenten der russischen Teilrepublik Baschkortostan, Radij Khabirov, nicht bestätigt. Lehrkräfte und Schüler wurden aus dem Schulgebäude evakuiert.

Nach Angaben des russischen Innenministeriums handelt es sich bei dem mutmaßlichen Schützen um einen Neuntklässler eines Gymnasiums. Demnach brachte er eine Druckluftwaffe mit in den Unterricht und feuerte mehrfach auf einen Lehrer sowie auf Mitschüler.

Zuvor soll er innerhalb des Schulgebäudes einen Feuerwerkskörper gezündet haben. Auf dem Messengerdienst Telegram kursierten Bilder der mutmaßlichen Tatwaffe.

Der russische Untersuchungsausschuss leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen Fahrlässigkeit.

Zu den Motiven des Angriffs gibt es bislang keine offiziellen Angaben. UFA1.RU beruft sich auf Bekannte des Jugendlichen, denen zufolge dieser einen Onlinekanal betrieben habe, in dem er seinen Hass auf seinen Geschichtslehrer geäußert habe.

Auch der Bürgermeister von Ufa, Ratmir Mavliev, erklärte, der Jugendliche habe möglicherweise Konflikte mit Klassenkameraden gehabt.

"Die Neuntklässler sollen den Jungen gemobbt haben. Er kam mit einem Luftgewehr in die Schule und eröffnete das Feuer", sagte Mavliev gegenüber Journalisten.

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