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Undav auf der Bank: Gegen Ecuador wieder nur Joker?

Deniz Undav (26) jubelt nach seinem zweiten Tor beim WM-Gruppenspiel Deutschland gegen Elfenbeinküste am Samstag, dem 20. Juni 2026, in Toronto.
Deniz Undav (26) jubelt nach seinem zweiten Tor beim WM-Gruppenspiel Deutschland gegen Elfenbeinküste am Samstag, dem 20. Juni 2026, in Toronto. Copyright  AP Photo
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Von Lena Roche
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Gegen Ecuador stürmt Undav von Anfang an, diese Hoffnung gab es am Mittwoch. Doch jetzt scheint alles beim Alten zu bleiben. Trainer Julian Nagelsmann erklärt seine Entscheidung.

Die Deutschland-Fans hatten sich schon darauf gefreut, dass Deniz Undav im dritten Vorrundenspiel der Fußball-WM gegen Ecuador von Anfang an auf dem Rasen mitmischt. Darüber hatte auch die Bild Zeitung berichtet. Doch jetzt sieht es so aus, als ob Nagelsmann den Star-Stürmer als Joker aufsparen möchte.

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In einem Statement erklärte der Bundestrainer:

"Es ist die berechtigste Frage von allen, dass man darüber diskutiert, ob wir wechseln oder nicht. Wir im Trainerteam haben viel überlegt und mit den Spielern gesprochen. Aber in den Wochen vor der WM war die entscheidende Frage, dass die Mannschaft sich einspielen muss, dass sie nur wenige Spiele gemeinsam hat. Wir haben mit Jamal Musiala, Felix Nmecha und Kai Havertz Spieler, die teilweise ein Jahr weg waren, nicht viele Spiele gemacht haben. Wir haben noch ein Spiel, was wir gewinnen wollen und was wir auch dazu nutzen wollen, uns auf die K.O-Phase vorzubereiten - mit allem, was dazu gehört. Das betrifft Spieler, die beginnen. Das betrifft aber auch Spieler wie Deniz, die eine herausragende Joker-Rolle haben."

Für viele Fans dürfte das eine Enttäuschung sein. Der 29-jährige Stürmer begeistert seit Beginn der Fußball-WM, seine Bilanz kann sich sehen lassen, drei Tore und zwei Vorlagen in den ersten beiden Vorrundenspielen.

Und was denkt Undav von dem Ganzen?

Auf die Frage, ob es in Ordnung sei auf der Bank zu sitzen und nur bei Bedarf eingewechselt zu werden, sagte er:

"Wenn es nicht fine wäre, dann wäre ich nicht hier. Wir hatten Rollengespräche und ich versuche einfach, guten Input zu bringen. Egal, ob es von der Bank ist oder von Anfang an. Das Wichtigste ist, dass das Team gewinnt. Ich bin jetzt zweimal von der Bank reingekommen, wir haben die Spiele gewonnen, das freut mich. Wenn ich nicht zufrieden wäre, wäre ich nicht hier. Ich habe die Rolle akzeptiert."

Änderung beim Elfmeterschießen

An Undavs Rolle in der deutschen Nationalmannschaft ändert sich also vorerst nichts. Anders die FIFA-Regeln für diese WM. Es könnte in Zukunft bei Elfmeterschießen nur noch einen Münzwurf geben. Der Gewinner dürfte anschließend entscheiden, ob er zuerst schießen möchte oder welches Tor ausgewählt wird. Aktuell wird dies mit zwei Münzwürfen geregelt.

Die Fifa benötigt noch die Genehmigung des International Football Association Board (IFAB) das weltweit für die Fußball-Regeln zuständig ist. Stimmt das IFAB zu, könnte die neue Regel für das Elfmeterschießen bereits bei den K.O.-Spielen eingeführt werden.

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