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WM-K.o.-Phase startet: Kanada schlägt Südafrika 1:0

Kanadische Fans jubeln, nachdem Kanada Südafrika in einem WM-Spiel der Runde der letzten 32 im FIFA Fan Fest in Vancouver am Sonntag, 28. Juni 2026, besiegt hat.
Kanadische Fans feiern beim FIFA Fan Fest in Vancouver, nachdem Kanada Südafrika im WM-Sechzehntelfinale besiegt hat, am Sonntag, 28. Juni 2026. Copyright  Darryl Dyck/AP
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Von Sertac Aktan & Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Frankreich startet mit starker Bilanz ins Turnier, erzielt 10 Tore gegen Senegal, Irak und Norwegen. Kanada schlägt Südafrika 1:0 und schickt das Team heim.

Bei der FIFA-WM 2026 stehen nach Abschluss der Gruppenphase am Samstagabend nur noch 32 Mannschaften im Wettbewerb.

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Die K.-o.-Phase begann am Sonntag, als Südafrika in Los Angeles auf Co-Gastgeber Kanada traf. Am Montag folgte das Duell Brasilien gegen Japan.

Kanada gewann in Inglewood mit eins zu null, zog ins Achtelfinale ein und schickte Südafrika nach Hause.

Stephen Eustaquio jubelt, nachdem Kanada Südafrika in einem WM-Sechzehntelfinale in Inglewood im US-Bundesstaat Kalifornien nahe Los Angeles am Sonntag, 28. Juni 2026, mit eins zu null geschlagen hat.
Stephen Eustaquio jubelt, nachdem Kanada Südafrika in einem WM-Sechzehntelfinale in Inglewood im US-Bundesstaat Kalifornien nahe Los Angeles am Sonntag, 28. Juni 2026, mit eins zu null geschlagen hat. Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.

Das sind die wichtigsten Infos vor der K.-o.-Runde.

Spielplan

Montag, 29. Juni:

Brasilien – Japan, Houston

Deutschland – Paraguay, Boston

Dienstag, 30. Juni 2026

Niederlande – Marokko, Monterrey

Elfenbeinküste – Norwegen, Dallas

Frankreich – Schweden, New Jersey

Mittwoch, den ersten Juli 2026

Mexiko – Ecuador, Mexiko-Stadt

England – DR Kongo, Atlanta

Belgien – Senegal, Seattle

Donnerstag, den zweiten Juli 2026

USA – Bosnien und Herzegowina, San Francisco Bay Area

Spanien – Österreich, Los Angeles

Freitag, den dritten Juli 2026

Portugal – Kroatien, Toronto

Schweiz – Algerien, Vancouver

Australien – Ägypten, Dallas

Samstag, den vierten Juli 2026

Argentinien – Kap Verde, Miami

Kolumbien – Ghana, Kansas City

Harry Kane (9) erzielt Englands zweiten Treffer gegen Torhüter Orlando Mosquera (22) im WM-Gruppenspiel der Gruppe L zwischen Panama und England.
Harry Kane (9) erzielt Englands zweiten Treffer gegen Torhüter Orlando Mosquera (22) im WM-Gruppenspiel der Gruppe L zwischen Panama und England. Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.

Favoriten

Frankreich hat einen beeindruckenden Start hingelegt und in den Siegen gegen Senegal, Irak und Norwegen insgesamt zehn Tore erzielt.

Die Startruppe von Trainer Didier Deschamps will die Finalniederlage gegen ein von Lionel Messi angeführtes Argentinien bei der WM in Katar 2022 wettmachen und wirkt bereit für einen langen Turnierlauf.

Stürmer Kylian Mbappé von Real Madrid und der Ballon-d’Or-Gewinner 2025 Ousmane Dembélé haben zusammen bereits vier Treffer für Les Bleus erzielt. Im Sechzehntelfinale wartet die von dem Engländer Graham Potter betreute Auswahl Schwedens.

In der K.-o.-Phase drohen allerdings harte Prüfungen: Im Achtelfinale könnte Deutschland warten, im Halbfinale Spanien.

Auch Argentinien ist furios in die Gruppenphase gestartet. Messi führt mit sechs Toren aus drei Spielen die Torschützenliste an.

Die Albiceleste setzten sich in Gruppe J mit Siegen gegen Algerien, Österreich und Jordanien durch. Die Auslosung beschert ihnen nun einen vergleichsweise günstigen Weg Richtung Halbfinale. Zunächst geht es im Sechzehntelfinale gegen Kap Verde. In einem möglichen Achtelfinale käme es zu einem Duell mit Australien oder Ägypten. Im Viertelfinale wären die Schweiz, Algerien, Kolumbien oder Ghana mögliche Gegner.

Spanien-Fans reagieren nach dem WM-Gruppenspiel der Gruppe H zwischen Uruguay und Spanien in Zapopan nahe Guadalajara in Mexiko am Freitag, 26. Juni 2026.
Spanien-Fans reagieren nach dem WM-Gruppenspiel der Gruppe H zwischen Uruguay und Spanien in Zapopan nahe Guadalajara in Mexiko am Freitag, 26. Juni 2026. Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.

Als amtierender Europameister galt Spanien vor Turnierbeginn bei vielen Wettanbietern als Favorit auf den Titel. Doch ein null zu null im Auftaktspiel gegen WM-Neuling Kap Verde, das ebenfalls die K.-o.-Runde erreicht hat, weckte Zweifel an der Form der Iberer.

Danach steigerte sich La Roja mit einem vier zu null gegen Saudi-Arabien und warf Uruguay mit einem eins zu null aus dem Turnier.

Setzt sich Spanien im Sechzehntelfinale gegen Österreich durch, könnte es zum Topduell mit Portugal kommen.

Auch Portugal wurde von manchen Experten als möglicher Finalkandidat gehandelt. Die Seleção tat sich jedoch schwer: Zum Auftakt gab es nur ein eins zu eins gegen die Demokratische Republik Kongo, anschließend blieb die Mannschaft gegen Kolumbien ohne Tor.

Erst ein fünf zu null gegen WM-Neuling Usbekistan sorgte für Entlastung. Trotzdem bestehen weiter Zweifel an den Titelchancen.

Die Portugiesen verfügen im Mittelfeld über eines der stärksten Gerüste des Turniers. Zu den Optionen gehören Vitinha und João Neves von Paris Saint-Germain sowie Bruno Fernandes von Manchester United.

Für Unruhe sorgt allerdings die Personalie Cristiano Ronaldo. Der mittlerweile 41-jährige Starstürmer steht trotz Ladehemmung weiter in der Startelf, traf gegen Usbekistan allerdings immerhin zweimal.

Zum Kreis der Mitfavoriten zählen auch das von Thomas Tuchel trainierte England, Gruppensieger in Gruppe L, Rekordweltmeister Brasilien mit fünf Titeln und viermaliger Champion Deutschland.

Der Turnierbaum auf der Seite von England und Brasilien wirkt offener. Beide könnten im Viertelfinale aufeinandertreffen. England muss zuvor den DR Kongo und anschließend Mexiko oder Ecuador ausschalten. Brasilien trifft zunächst auf Japan und bekommt es danach womöglich mit Norwegen oder der Elfenbeinküste zu tun.

Schlüsselzahlen

Messi hat bislang sechs Treffer erzielt und führt das Rennen um den Goldenen Schuh an. Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé aus Frankreich, Brasiliens Vinícius Júnior und Norwegens Stürmer Erling Haaland kommen jeweils auf vier Tore. Deutschland, Frankreich und die Niederlande haben jeweils zehn Treffer erzielt.

In den Power Rankings der FIFA, die Spieler in den Kategorien Angriff, Kreativität und Defensive mit Werten zwischen null und zehn bewerten, liegt derzeit Deniz Undav aus Deutschland vorne.

Undav verbuchte in nur 106 Einsatzminuten drei Tore und zwei Assists.

Dahinter folgen wenig überraschend Messi, Mbappé und Vinícius.

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