In Russland wollten Kriminelle einen Kater als Drogenkurier benutzen: Das Tier sollte verbotene Substanzen in eine Strafkolonie in Nischni Nowgorod schmuggeln.
Mitarbeiter des russischen Strafvollzugs haben einen Kater abgefangen, der als Drogenkurier für eine Strafkolonie in Nischni Nowgorod eingesetzt werden sollte. Nischni Nowgorod liegt rund 400 Kilometer östlich von Moskau und ist eine der größten Städte Russlands.
Nach Angaben des Föderalen Strafvollzugsdienstes (FSIN) trug der „pelzige Gesetzesbrecher“ zwei improvisierte Stoffhalsbänder. Darin waren verbotene Substanzen versteckt, die offenbar für Häftlinge bestimmt waren.
Die Bediensteten der Kolonie bemerkten den Kater, noch bevor er auf das Gelände der Einrichtung spazierte. Sie fingen ihn ab und entfernten seine Halsbänder. Kurz darauf traf ein Hundeführer mit einem Spürhund ein, der bestätigte, dass sich in den Halsbändern Drogen befanden.
Die Behörden setzten den Kater wieder frei, nachdem sie sich überzeugt hatten, dass er unverletzt war. Ob ihm eventuell auch ein Sender verpasst wurde, ist nicht bekannt.