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Trump kehrt nach Schüssen im April zum Dinner der White-House-Korrespondenten zurück

Trump beim Dinner der Journalisten des Weißen Hauses
Trump beim Dinner der Vereinigung der Korrespondenten des Weißen Hauses. Copyright  White House/X
Copyright White House/X
Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am
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Der Präsident wirkte den ganzen Abend über gelöst und scherzte sogar darüber, eine dritte Amtszeit anzustreben.

US-Präsident Donald Trump hat am Freitagabend seine Rückkehr zum White-House-Correspondents’-Dinner gefeiert und eine ausschweifende Rede gehalten, gespickt mit Seitenhieben auf die anwesenden Medienvertreter.

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„Ich freue mich, hier zu sein“, sagte Trump zu Beginn. „Fantastische Leute. Viele Menschen, die ich mag. Einige mag ich überhaupt nicht.“

Die Veranstaltung war ursprünglich für April angesetzt, wurde aber abgebrochen, nachdem ein Mann mit Schuss- und Stichwaffen versucht hatte, die Sicherheitskontrollen zu überwinden. Das nachgeholte Dinner am Freitag fiel Berichten zufolge deutlich kleiner aus als die April-Ausgabe, gleichzeitig verstärkte man die Sicherheitsvorkehrungen deutlich.

In seiner rund einstündigen Rede wechselte Trump zwischen launigen, leichten Bemerkungen über die Presse – etwa, er respektiere „die meisten von ihnen“ – und direkten Beleidigungen bestimmter Journalistinnen und Journalisten sowie von Demokraten.

Der Präsident wirkte den ganzen Abend über gut gelaunt. Er witzelte über eine mögliche dritte Amtszeit und über das, was er „Trump Derangement Syndrome“ nennt.

Über das Publikum sagte er: „Das hier ist wirklich die größte Gruppe von Leuten mit ‚Trump Derangement Syndrome‘, die jemals gleichzeitig an einem Ort versammelt war.“

„Manchmal glaube ich wirklich, dass einige von euch mich nicht mögen“, scherzte er.

Das Correspondents’ Dinner, organisiert von der White House Correspondents’ Association, versteht sich als Feier der Pressefreiheit. Es bringt Journalistinnen und Journalisten, Politikerinnen und Politiker sowie Prominente zu einer Nacht mit Preisen und Reden zusammen.

Trump gegen die Medien

Trump pflegt ein turbulentes Verhältnis zu den US-Medien. Er hat mehrere Medienhäuser verklagt und attackiert sie regelmäßig wegen dessen, was er als „Fake News“ bezeichnet.

In der vergangenen Woche ging der Präsident mehrere Sender scharf an, weil sie seine Rede zur besten Sendezeit nicht auf ihren Hauptkanälen übertrugen.

„In einem seltenen Schritt haben die ‚Fake-News-Sender‘ NBC und ABC beide erklärt, sie würden diese Rede nicht zeigen“, sagte Trump damals.

„Ein solcher Betrug sollte zum Entzug ihrer Lizenzen führen“, fügte er hinzu.

Trump liegt auch mit Late-Night-Moderatoren wie Jimmy Fallon, Seth Meyers, Stephen Colbert und Jimmy Kimmel im Dauerstreit.

Als Kimmel im vergangenen Jahr nach Kommentaren zum Tod des konservativen Aktivisten Charlie Kirk vorübergehend aus dem Programm genommen wurde, feierte Trump diese Entscheidung.

„Großartige Nachrichten für Amerika“, schrieb Trump daraufhin auf Truth Social. „Glückwunsch an ABC, das endlich den Mut hatte, zu tun, was nötig war. Kimmel hat null Talent und schlechtere Quoten als sogar Colbert, falls das überhaupt möglich ist. Damit bleiben Jimmy und Seth übrig – zwei totale Versager – beim Fake-News-Sender NBC.“

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