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IWF/Weltbank - Geld geben für's Klima in Lima

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Von Euronews
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Weltkonjunktur, Steuerflucht, Klima – und ein bisschen Personalpolitik – kein Mangel an Gesprächsstoff für die globale Finanzelite bei der

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Weltkonjunktur, Steuerflucht, Klima – und ein bisschen Personalpolitik – kein Mangel an Gesprächsstoff für die globale Finanzelite bei der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in der peruanischen Hauptstadt Lima bis Sonntag.

“Das könnte mein letztes Jahrestreffen sein, aber ich bin offen dafür, dass es nicht so ist”, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde zum Auftakt.

“China ist unterwegs zu einem neuen Wachstumsmodell,” so Lagarde weiter. “Und die US-Geldpolitik geht vermutlich in eine neue Richtung. Das sind notwendige und gesunde Übergänge. Aber sie beeinflussen andere Länder auf der ganzen Welt über Handel, Wechselkurse, durch Geldanlagemärkte und Kapitalströme, was man halt so Spillover nennt.”

Die Finanzminister der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) sind auch gekommen. Ihr Thema: Ein umfassender Aktionsplan gegen Steuertricks globaler Konzerne.

In Lima geht es auch darum, weitere Zusagen für die von 2020 an geplanten 100 Milliarden US-Dollar jährlich an öffentlichem und privaten Kapital zur Bekämpfung und Anpassung an den Klimawandel zusammenzubekommen. Bisher laut OECD-Zwischenbericht zugesagt: gut 60 Prozent.

Die Füllung des Klimafonds, dessen Gelder vor allem Entwicklungs- und Schwellenländern zugutekommen sollen, gilt als elementar, um im Dezember in Paris einen Weltklimavertrag mit Treibhausgas-Minderungszusagen von über 190 Staaten abzuschließen.

Ohne Handeln «werden wir uns in Hühnchen verwandeln und wir werden alle gebraten, gegrillt, getoastet und geröstet,” warnte Lagarde.

su mit Reuters, dpa

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