EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

"Dr. Doom" Roubini gegen "Brexit" - Anleger auf der Hut

"Dr. Doom" Roubini gegen "Brexit" - Anleger auf der Hut
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Zwei Tage vor der Volksentscheidung der Briten für oder gegen die EU bleiben die Aktienanleger vorsichtig.

WERBUNG

Zwei Tage vor der Volksentscheidung der Briten für oder gegen die EU bleiben die Aktienanleger vorsichtig.

Nach kräftigen Gewinnen am Vortag pendelten Dax und EuroStoxx50 um ihre Schlusskurse vom Vortag. Der Londoner Auswahlindex FTSE lag leicht im Minus.

Brexit would cause significant damage to the UK economy & to the employment & well being of Britons. The UK is much better off inside the EU

— Nouriel Roubini (@Nouriel) 21 juin 2016

Nun warnte auch der Volkswirtschafts-Guru und Ex-Berater der US-Regierung Nouriel Roubini – er nennt sich selber einen “globalen Nomaden” – vor einem “Brexit”. “Großbritannien ist viel besser aufgehoben in der EU”, twitterte er, ein “Brexit” würde erhebliche Schäden in der britischen Wirtschaft anrichten, auf dem Arbeitsmarkt und bei der Lebensqualität.

Roubini hatte als „Dr. Doom“ („Dr. Untergang“) seit 2004 beharrlich vor dem Platzen der US-Immobilienblase mit „harter Landung“ gewarnt, die drei Jahre später Wirklichkeit wurde.

Am Devisenmarkt setzten Anleger weiter auf ein “Ja” der Briten zur Europäischen Union (EU). Das Pfund Sterling blieb auf Höhenflug und markierte zeitweise 1,4748 Dollar, Höchstwert seit sieben Wochen. Der Euro stieg um 0,2 Prozent auf 1,1337 Dollar.

Zu Wochenbeginn hatten die Wettbüros noch einen klaren Vorsprung für die “Brexit”-Gegner ausgemacht, aktuelle Umfragen zeigten wieder ein uneinheitliches Bild. “Es herrscht viel Unsicherheit in den Märkten und es gibt genügend Gründe für Anleger, erst einmal an der Seitenlinie zu stehen”, sagte Aktienhändler Markus Huber vom Brokerhaus City of London Markets, Frankfurt.

Der Milliardär George Soros geht bei einem “Brexit” von einem Einbruch des Pfunds um möglicherweise mehr als 20 Prozent aus. Es würde schlimmer für die britische Währung als im Jahr 1992 kommen, sagte er nach Medienberichten (“Observer”). Soros hatte bei der Gelegenheit einen großen Gewinn eingestrichen, als er gegen das Pfund wettete.

su mit Reuters

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Trotz Gegenwind für Green Deal: EU-Wirtschaftskommissar bedauert nichts

Die Inflation geht wieder zurück in Europa – so die Prognosen der Europäischen Kommission

Wohnen in Europa: Wer wohnt zur Miete und wer hat ein Haus? Die Zahlen zur Wohnungskrise