Welthandel: China und EU setzen Zeichen

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China und die EU wollen sich vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit den USA gemeinsam für offene Weltmärkte einsetzen.

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China und die EU wollen sich vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit den USA gemeinsam für offene Weltmärkte einsetzen. Das erklärten Chinas Vizepremier Liu He und EU-Kommissionsvize Jyrki Katainen bei einem Treffen in Peking. Unter anderem wolle man eine Arbeitsgruppe einrichten, um der Welthandelsorganisation bei der "Bewältigung neuer Herausforderungen zu helfen", hieß es.

Liu sagte zudem, beide Seiten hätten sich darauf geeinigt, den Marktzugang für Unternehmen zu verbessern. Außerdem sollten Investitionen und Handel erleichtert werden. Er hoffe des Weiteren, dass die EU die europäischen Exportbeschränkungen nach China lockere.

Katainen sagte, er habe den chinesischen Vizepremier darum gebeten, die Bemühungen der G20 zum Abbau von Überkapazitäten im Weltstahlmarkt zu unterstützen. "Es ist unabdingbar, dass wir bei der Frage der Kapazitäten im Stahl und Aluminiumsektor zusammenarbeiten", so der EU-Politiker.

China arbeitet derzeit auch an der Vertiefung seiner Handelsbeziehungen zu Frankreich. Präsident Xi Jingping empfing Premierminister Edouard Philippe in Peking, wo der Franzose auch Ministerpräsident Li Keqiang traf. China bekräftigte unter anderem sein Vorhaben, weitere Airbus-Flugzeuge zu kaufen. Zudem will das Land nach 17 Jahren Embargo wieder Rindfleisch aus Frankreich importieren.

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