Zum erstenmal haben Briten in China so viel eingekauft wie sonst nirgends im Ausland. China habe sich zum größten Einzelimportmarkt Großbritanniens entwickelt und dabei Deutschland überholt – so das Staatliche Amt für Statistik (ONS).
Zum erstenmal haben Briten in China so viel eingekauft wie sonst nirgends im Ausland. China habe sich zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen zum größten Einzelimportmarkt Großbritanniens entwickelt und dabei Deutschland überholt – so das Staatliche Amt für Statistik (Office for National Statistics (ONS)).
Als Gründe werden genannt:
Der „Brexit“ habe den Handel mit der Europäischen Union gestört und
und die Pandemie die Nachfrage nach chinesischen Waren angekurbelt.
Dazu beigetragen hat unter anderem eine steigende Nachfrage nach medizinischen Masken und anderer Schutzausrüstung aus China, ergänzt die staatliche Webseite China Internet Information Center (CIIC).
Der ONS-Bericht sollte die Auswirkungen des Brexit und des Coronavirus auf den britischen Warenhandel bewerten.
In Zahlen: Der Wert aus China importierten Waren stiegen seit Anfang 2018 bis zum ersten Quartal dieses Jahres um 66% auf 16,9 Miliarden GBP (19,5 Milliarden Euro), so das ONS.
Die Importe aus Deutschland gingen demnach im gleichen Zeitraum um ein Viertel auf 12,5 Miliarden GBP (14,5 Miliarden Euro) zurück.
Die deutsche Automobilindustrie habe die Auswirkungen der Pandemie besonders zu spüren bekommen, sowohl die Fahrzeugproduktion als auch die weltweiten Exporte waren betroffen.
In Großbritannien brach die Nachfrage nach Neufahrzeugen ein – im Lockdown waren auch die Autohäuser zu.
su mit AP