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EU-Kommission kündigt "Chip Act" an: 150 Mrd. für Technologieförderung

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Von Oleksandra Vakulina
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Der Mangel an Halbleitern ist eines der größten Risiken für die wirtschaftliche Erholung der EU von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. In den letzten Monaten deshalb ist die Produktion in Branchen von der Unterhaltungselektronik bis zum Automobilbau ins stocken geraten.

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Die Europäische Kommission will ein europäisches Chip-Gesetz vorlegen, um bei der Entwicklung und Herstellung von Mikrochips mit der Weltspitze gleichzuziehen, so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei ihrer jährlichen Rede zur Lage der Union.

Der „Chip Act“ hat die technologische Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der EU verbessern. und ein starkes geopolitisches und wirtschaftliches Signal aussenden.

Ein European Chips Act hätte drei entscheidende Aspekte: eine europäische Forschungsstrategie, einen gemeinsamen Plan zur Steigerung der europäischen Produktionskapazität und einen Rahmen für die internationale Zusammenarbeit und Partnerschaft.

Der Mangel an Halbleitern ist eines der größten Risiken für die wirtschaftliche Erholung der EU von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. In den letzten Monaten deshalb ist die Produktion in Branchen von der Unterhaltungselektronik bis zum Automobilbau ins stocken geraten.

Die Industrie ist mit einer Krise nach der anderen konfrontiert. Sie haben COVID überstanden, und jetzt ist es diese Halbleiterkrise, die die Produktion noch mindestens sechs Monate stören wird. Möglicherweise wird die Krise auch ein oder auch anderthalb Jahre dauern, wenn deshalb einfach weniger Autos verkauft werden können.
Jim Holder
Redaktionsleiter bei Haymarket Automotive

Letztes Jahr bereits stellte die Kommission Pläne vor, ein Fünftel ihres 750-Milliarden-Euro- COVID-19 Konjunkturfonds in digitale Projekte zu investieren.

Zu den Hürden für den Ausbau der europäischen Chipkapazitäten gehören jedoch der Zugang zu Seltenen Erden, die in der EU nicht vorkommen. Und dann wäre da noch die Zurückhaltung der Unternehmen, hohe Investitionen zu tätigen, da sie die Anlagen nicht mit voller Kapazität betreiben könnten, um entsprechende Renditen zu erreichen.

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