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Mieten in Spanien übersteigen 1.100 Euro für 80 m²: die teuersten und günstigsten Städte

Mehrere Menschen kommen in Barcelona zu einer Kundgebung gegen hohe Wohnungspreise zusammen, Spanien, fünfter April 2025.
Mehrere Menschen versammeln sich am fünften April 2025 in Barcelona, Spanien, um gegen hohe Wohnungspreise zu protestieren. Copyright  AP Photo
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Von Christina Thykjaer
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In Spanien kostet eine 80-Quadratmeter-Wohnung im Schnitt 1.131 Euro Miete im Monat. Je nach Region reicht die Spanne von 600 Euro in Jaén bis 1.610 Euro in San Sebastián.

In Spanien kostet die Miete für eine 80-Quadratmeter-Wohnung im Schnitt 1.131 Euro im Monat. Das geht aus den Juli-Daten des Immobilienindex von Fotocasa hervor. Im Mittel werden 14,14 Euro pro Quadratmeter fällig, in einem Markt mit weiterhin sehr großen Unterschieden zwischen den Regionen.

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Der Bericht verzeichnet im Juli zwar einen Rückgang um 1,6 Prozent im Jahresvergleich, doch Fotocasa warnt, dass die Mieten weiterhin auf historisch hohem Niveau verharren und dass die jüngste Abschwächung längst nicht ausreicht, um den starken Preissprung der vergangenen Jahre auszugleichen.

„Der durchschnittliche Mietpreis liegt weiterhin deutlich über der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines großen Teils der Haushalte“, erklärt María Matos, Forschungsleiterin und Sprecherin des Immobilienportals. Sie sieht die Erschwinglichkeit von Wohnraum als größte Herausforderung für den Markt.

Madrid und Balearen: Mieten über 1.500 Euro

Die Unterschiede fallen besonders ins Auge, wenn man die Autonomen Regionen vergleicht. Madrid ist die teuerste Region Spaniens: Eine 80-Quadratmeter-Wohnung kostet dort im Schnitt 1.542 Euro im Monat, das entspricht 19,27 Euro pro Quadratmeter.

Dicht dahinter liegen die Balearen mit 1.526 Euro im Monat, gefolgt von Katalonien, wo eine Wohnung dieser Größe auf durchschnittlich 1.366 Euro kommt. Danach folgen das Baskenland mit 1.358 Euro und die Kanaren mit 1.287 Euro. Insgesamt überschreiten acht Regionen im Schnitt die Marke von 1.000 Euro für eine 80-Quadratmeter-Wohnung.

Am anderen Ende der Skala steht Extremadura. Dort kostet eine Wohnung dieser Größe im Mittel 630 Euro im Monat, also weniger als die Hälfte des Madrider Niveaus. Danach folgt Kastilien-La Mancha mit 731 Euro im Monat.

Die Zahlen zeigen zudem sehr unterschiedliche Entwicklungen im Vergleich zum Vorjahr. Madrid verzeichnet ein Plus von 8,6 Prozent. In Aragón steigen die Mieten um 13,3 Prozent, in Kastilien-La Mancha um 11,7 Prozent. In Katalonien dagegen sinken sie um 16,3 Prozent, in La Rioja um 10,6 Prozent, wie Fotocasa ermittelt hat.

San Sebastián: teuerste Stadt für Mieter

Die Kluft wird noch deutlicher, wenn man die Provinzhauptstädte betrachtet. San Sebastián steht an der Spitze des landesweiten Rankings und kommt bei einer 80-Quadratmeter-Wohnung auf eine Durchschnittsmiete von 1.610 Euro im Monat. Die Stadt Madrid liegt mit 1.596 Euro auf Platz zwei, Palma de Mallorca mit 1.529 Euro auf Platz drei. Es sind zudem die einzigen drei untersuchten Hauptstädte, in denen die Miete über 19 Euro pro Quadratmeter liegt.

Danach folgen Barcelona mit 1.456 Euro im Monat, Valencia mit 1.370 Euro, Bilbao mit 1.322 Euro und Málaga mit 1.298 Euro. Ganz anders sieht es in den günstigsten Städten aus. Jaén ist die günstigste Provinzhauptstadt für Mieter und kommt auf rund 600 Euro im Monat für eine 80-Quadratmeter-Wohnung. Cáceres liegt bei 663 Euro, Ávila bei 682 Euro.

Unter 700 Euro bleiben auch Ourense mit 689 Euro und Badajoz mit 699 Euro. Damit kostet eine vergleichbare Wohnung in San Sebastián mehr als das Zweieinhalbfache dessen, was man in Jaén zahlt.

Das Juli-Bild zeigt damit einen Markt, in dem es in einigen Regionen erste Korrekturen gibt, in dem aber der Durchschnittspreis für eine Mietwohnung weiterhin über 1.100 Euro im Monat liegt – mit enormen Unterschieden je nach Wohnort.

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