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Converse entschuldigt sich und stoppt Werbung mit K-Pop-Star Karina nach Rassismusvorwürfen

Converse entfernt Werbung mit K-Pop-Sängerin nach Rassismusvorwürfen und entschuldigt sich
Converse entschuldigt sich und stoppt Werbung mit K-Pop-Sängerin nach Vorwurf rassistischer Bildsprache Copyright  Converse - screenshot X
Copyright Converse - screenshot X
Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am
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In einem Instagram-Werbeclip trägt K-Pop-Star Karina einen Rock und hält Turnschuhe. Kritiker meinen, das Licht erzeuge ein weißes Dreieck wie eine KKK-Kapuze.

Die weltweit bekannte Sportschuhmarke Converse hat eine Social-Media-Anzeige zurückgezogen. Kritikerinnen und Kritiker sahen darin Anspielungen auf rassistische Bildsprache.

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Das Foto in der Instagram-Anzeige zeigt die K-Pop-Sängerin Karina in einem Rock, in der Hand ein Paar Chuck 70 X-Sneaker.

Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, löste online heftige Reaktionen aus. Nutzerinnen und Nutzer kritisierten, die durch das Licht entstehende weiße Dreiecksform auf dem Rock erinnere an eine Kapuze des Ku-Klux-Klans.

Der Ku-Klux-Klan war eine extremistische US-Gruppe von weißen Suprematisten, bekannt für rassistische Gewalt und Einschüchterung.

Zudem lassen die präsentierten Schuhe für manche Betrachter wie baumelnde Füße erscheinen – ein Bild, das einige mit Lynchmorden verbinden.

Weltzentrale des Unternehmens Converse im Stadtteil West End in Boston
Weltzentrale des Unternehmens Converse im Stadtteil West End in Boston AP Photo

Converse, eine Tochter von Nike mit Sitz in Boston in den USA, veröffentlichte eine Entschuldigung und erklärte, man habe die Anzeige entfernt.

„Es tut uns leid“, heißt es in der Stellungnahme. „Wir verstehen, warum dieses Bild viele Menschen zutiefst verstört, und erkennen an, dass wir hier falsch lagen. Wir haben es aus unseren Kanälen entfernt und arbeiten daran, es überall zu löschen, wo es erschienen ist. Das hätte nicht passieren dürfen, und wir werden es künftig besser machen.“

Die Debatte spaltet das Netz: Einige reagierten scharf auf die Bildsprache und nannten die Werbung „beschämend“. Andere, vor allem besonders aktive Nutzerinnen und Nutzer der Plattform X, verteidigten Karina und warfen Converse vor, „einem falschen woken Empörungssturm nachzugeben“.

Hier einige Reaktionen:

„Wenn man das Bild zuschneiden, die Augen zusammenkneifen und einen Tweet-Thread mit zwölf Beiträgen verfassen muss, um einen Sneaker-Spot wie ein Hassverbrechen aussehen zu lassen, liegt das Problem vielleicht nicht in der Anzeige. Vielleicht liegt es bei den Leuten, die verzweifelt danach suchen.“

„Die Hysterie um den angeblichen Converse-‚KKK-Lynching‘ ist Internet-Hirnverfall auf höchstem Niveau.“

„Karina hat mit dieser Converse-Werbung nichts falsch gemacht. Wer das sieht und darin eine KKK-Anzeige erkennt, ist psychotisch und sollte in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden.“

„Diese Converse-Anzeige ist das jüngste Nicht-Problem, über das sich das Internet künstlich aufregt.“

Karina und ihre Managementfirma SM Entertainment Group reagierten zunächst nicht auf Anfragen, die über ihre Instagram-Accounts verschickt wurden.

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