Stiftung KickCancer: Forschung und Investitionen im Bereich Kinderkrebs

Mit Unterstützung von The European Commission
Stiftung KickCancer: Forschung und Investitionen im Bereich Kinderkrebs
Copyright euronews
Von euronews
Diesen Artikel teilen
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Stiftung finanziert klinische Studien, damit innovative Medikamente in einem sicheren und ethischen Umfeld an Kindern getestet werden können, sowie Grundlagenforschung, um langfristig die Entwicklung neuer Medikamente für Kinderkrebs zu ermöglichen.

Die Stiftung KickCancer setzt sich für weitere Forschung und Investitionen im Bereich Kinderkrebs ein. Mitbegründerin und Geschäftsführerin Delphine Heenen erläutert, warum Medikamente und Behandlungen gegen Kinderkrebs in der Europäischen Union bisher unzureichend sind - und welche Lösungen es geben könnte: 

"Die Mechanismen von Krebs bei Kindern unterscheiden sich von den Mechanismen von Krebs bei Erwachsenen. Zwar haben einige Krebsarten bei Erwachsenen einen Wirkmechanismus, der dem bei Kindern ähnlich ist. Dennoch können für Erwachsene entwickelte Medikamente Kindern nicht helfen. Das ist einer der Aspekte, die wir mit der derzeitigen Reform der pharmazeutischen Strategie im Rahmen der Arzneimittelgesetzgebung in Europa zu lösen hoffen.

Wir hoffen, dass jedes Mal, wenn ein neues Medikament für Krebserkrankungen bei Erwachsenen entwickelt wird, geprüft wird, ob es jungen Krebspatienten helfen kann. Und selbst wenn die Krankheit anders heißt, sollte es klinische Studien geben, um sicherzustellen, dass Kinder von diesen neuen Medikamenten profitieren, damit mehr von ihnen geheilt werden können. Sie sollten auch von aktuell entwickelten Krebsbehandlungen profitieren, von gezielteren Behandlungen, damit sie nach der Behandlung weniger langfristige Nebenwirkungen haben."

Diesen Artikel teilen

Zum selben Thema

Wissenschaftler zerstören 99 % der Krebszellen im Labor durch neue Technik mit 'vibrierenden Molekülen'

Reform des EU-Arzneimittelsektors: Was tut die EU?