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Erkältung im Winter: Fünf Tipps lindern Symptome und beschleunigen die Genesung

Fünf Tipps gegen Erkältungssymptome in diesem Winter
Fünf Tipps gegen Erkältungssymptome in diesem Winter Copyright  Clared
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Von Marta Iraola Iribarren
Zuerst veröffentlicht am
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Es gibt keine spezifischen Heilmittel gegen Grippe oder Erkältung. Einfache Maßnahmen lindern Beschwerden und verbessern das Wohlbefinden. Sie machen die Symptome erträglicher.

Die meisten Menschen bekommen im Winter eine Erkältung – mit Müdigkeit, laufender Nase, Niesen, Husten und verstopfter Nase.

In diesem Winter hat eine außergewöhnlich frühe Grippewelle Millionen Menschen in Europa getroffen.

Normalerweise dauert die Saison von Mitte November bis Ende Mai. Im Jahr 2025 stiegen die Fallzahlen drei bis vier Wochen früher als in den beiden vorigen Saisons, laut Zahlen des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC).

Die Behörde meldet: Grippeaktivität bleibt hoch. Ihren Höhepunkt hat sie erst vor Kurzem erreicht.

Bei den meisten gesunden Erwachsenen halten Grippesymptome bis zu einer Woche an, eine gewöhnliche Erkältung dauert meist etwa zwei Wochen. Für beides gibt es kein spezifisches Heilmittel, doch einfache Maßnahmen lindern die Beschwerden und unterstützen die Genesung.

Ausreichend trinken, am besten warm

Genug Wasser täglich beugt einer verstopften Nase vor, verflüssigt Schleim und stärkt die Abwehrkräfte.

Säfte, Brühen sowie Wasser mit Honig, Zitrone oder Ingwer helfen gegen Austrocknung und Reizungen der Atemwege. Warme Getränke wirken oft am besten.

Nicht alle Getränke sind hilfreich. Alkohol, Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke besser meiden. Sie wirken entwässernd, verstärken die Austrocknung und verschlimmern Husten, verstopfte Nase und Halsschmerzen.

Gurgeln beruhigt den Hals

Auch zum Gurgeln sind Flüssigkeiten nützlich. Das beruhigt eine Halsentzündung und löst Schleim. Ein Teelöffel Salz in einer Tasse warmem Wasser. Damit gurgeln. Das lindert Reizungen und Schmerzen.

Genug Ruhe

Der Körper braucht Ruhe, um Viren zu bekämpfen und sich von einer Krankheit zu erholen. Nachts zwischen sieben und neun Stunden schlafen. Bei Bedarf ein Nickerchen machen. Das stärkt die Abwehrkräfte und beschleunigt die Genesung.

Leichte Bewegung, etwa Yoga oder kurze Spaziergänge, ist bei milden Symptomen empfehlenswert.

Bei Grippe mit Fieber oder Beschwerden in der Brust gilt: körperliche Aktivität vermeiden. So lassen sich Komplikationen verhindern.

Die Umgebung befeuchten

Trockene Luft verschlimmert Erkältungssymptome und Halsschmerzen. Feuchte Luft hilft bei verstopfter Nase, weil sie die Atemwege befeuchtet und Schleim leichter lösen lässt.

Höhere Luftfeuchtigkeit verkürzt zudem die Zeit, in der manche Atemwegsviren in der Luft überleben.

Die richtigen Medikamente nehmen

Ein Heilmittel gegen die Erkältung gibt es nicht. Manche Mittel lindern aber die Symptome. Wichtig ist, die passenden Präparate zu wählen und sie nicht übermäßig zu verwenden.

Gegen eine verstopfte Nase helfen abschwellende Mittel wie Kochsalzsprays oder -tropfen. Sie erleichtern das Atmen.

Schmerzmittel wie Ibuprofen können einige Symptome lindern und bei Erwachsenen das Fieber senken.

Antibiotika sollten nicht eingenommen werden. Sie wirken nicht gegen Viren, und unnötige Anwendung fördert Resistenzen.

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