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Euronews Health Summit 2026: jetzt erneut ansehen

Euronews-Gesundheitsgipfel
Euronews Gesundheitsgipfel Copyright  Euronews
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Von Marta Iraola Iribarren & Pascale Davies
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Euronews Health Summit 2026 vereint Politik, Forschung und Patientenvertreter, um Europas drängendste Probleme im Gesundheitswesen gemeinsam anzugehen.

Europa bewegt sich in einem immer komplexeren Gesundheitsumfeld. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Souveränität, Künstlicher Intelligenz, seltenen Nierenerkrankungen und dem Gesundheitsauftrag der EU.

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Am Dienstag kamen in Brüssel Führungspersönlichkeiten aus ganz Europa zum Euronews Health Summit zusammen.

Das hochrangige Forum vereint Vertreterinnen und Vertreter der EU-Institutionen, Medizintechnikunternehmen, Forschungseinrichtungen und Patientenorganisationen.

Olivér Várhelyi, EU-Kommissar für Gesundheit und Tierschutz, eröffnete den Tag mit einem Beitrag zu Biotechnologie. Er skizzierte die neue Pharmagesetzgebung und deren Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der EU.

Die Veranstaltung ist im oben stehenden Player abrufbar.

Vier Säulen des Gipfels:

Vier Sitzungen widmeten sich einigen der drängendsten Gesundheitsfragen.

Auf dem ersten großen Panel des Tages stand die seltene Nierenerkrankung im Mittelpunkt. Patientensprecher, Ärztinnen und Ärzte sowie politische Entscheidungsträger saßen gemeinsam auf dem Podium. Mit dabei waren Daniel Gallego (Präsident der European Kidney Patients Federation), Professor Michel Jadoul (Ko-Präsident der European Kidney Health Alliance und praktizierender Nephrologe), Lydia Abad Franch (Chief Medical Officer beim Pharmaunternehmen Sobi) und der Europaabgeordnete Nikos Papandreou (S&D). Euronews-Reporterin Mared Gwyn Jones führte durch das Gespräch.

Im zweiten Panel ging es um die Frage, wie Europa seine medizinische Souveränität sichert. Unter den Rednern: Olivier Girard, Leiter der Einheit Medical Counter Measures bei der Generaldirektion HERA, und Adrian van den Hoven, Generaldirektor des Branchenverbands Medicines for Europe. Euronews-Wirtschaftsredakteurin Angela Barnes moderierte die Runde.

Anschließend stellte sich Ricardo Baptista Leite, CEO von HealthAI, der globalen Agentur für verantwortungsvolle KI im Gesundheitswesen, einem Interview in der Reihe „A Big Question“.

Die nächste Sitzung ging der Frage nach, ob KI im Gesundheitswesen bereits rote Linien überschritten hat. Auf dem Podium saßen Unternehmensvertreter, Fachleute für KI und Gesundheit sowie Fulvia Raffaelli von der EU-Kommission, Leiterin des Referats Digital Health in der Generaldirektion SANTE. Die kommissarische Leiterin des Tech‑ und Gesundheitsteams von Euronews übernahm die Moderation.

Zu den weiteren Diskutierenden gehörten Professor Christian F. Doeller, Direktor und Vizepräsident des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, Simone Mohrs, leitende Referentin für Politik beim Netzwerk The Guild of European Research‑Intensive Universities, sowie Jan-Willem Scheijgrond, Vizepräsident und globaler Leiter Government and Public Affairs beim Technologiekonzern Philips.

Nach der Kaffeepause moderierte Euronews-Chefmoderatorin Méabh Mc Mahon „The Ring“, ein Debattenformat, in dem die Europaabgeordneten Tilly Metz (Die Grünen) und Stine Bosse (Renew) aufeinandertrafen.

Zum Abschluss des Tages stand ein politisch brisantes Panel auf dem Programm: Soll die EU ein stärkeres Mandat in der Gesundheitspolitik erhalten? Auf dem Podium diskutierten der Europaabgeordnete Peter Agius (EVP), der Abgeordnete Vytenis Andriukaitis (S&D), Dr. Milka Sokolović, Generaldirektorin der European Public Health Alliance, und Dr. Matthias Wismar, Programmmanager beim European Observatory on Health Systems and Policies. Euronews-Journalistin Maia De La Baume leitete die Runde.

Gesundheitsminister Adam Vojtěch aus Tschechien sprach mit der Euronews-Gesundheitsjournalistin Marta Iraola über die Prioritäten seines Landes im Gesundheitsbereich und über die Rolle der EU in der internationalen Gesundheitspolitik.

Die gesamte Konferenz lässt sich im Video-Player oben noch einmal ansehen.

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