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Was kann die Frau "mit dem Federhut" dafür? Russland fordert Leihgaben zurück

Tizians "Junge Frau mit dem Federhut" muss wieder zurück nach St. Petersburg
Tizians "Junge Frau mit dem Federhut" muss wieder zurück nach St. Petersburg Copyright AP Photo/Luca Bruno
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Von Euronews mit AP/DPA
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Der Palazzo Reale und die Gallerie d'Italia wurden aufgefordert, Leihgaben aus Russland bis spätestens Ende des Monats wieder zurückzuschicken. Die Unesco ist entsetzt und warnt zudem vor dem Verschwinden des kulturellen Erbes.

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Auch die Kultur und der kulturelle Austausch werden vom Ukrainekrieg überschattet. Russland hat die Rückgabe von 25 Kunstwerken gefordert, die als Leihgaben in zwei Ausstellungen in Mailand zu sehen sind, darunter das Tizian-Gemälde "Junge Frau mit dem Federhut", eine Leihgabe der Eremitage in St. Petersburg.

Der Palazzo Reale und die Gallerie d'Italia wurden aufgefordert, die Werke bis spätestens Ende des Monats wieder zurückzuschicken.

AP Photo/Luca Bruno
Mailänder Besucher betrachten das Kunstwerk "Die Versuchung (Alter Mann und junge Frau)" von Giovanni Cariani, eine Leihgabe aus St. PetersburgAP Photo/Luca Bruno

Kulturschätze stehen unter dem Schutz des Völkerrechts

Die Unesco ist entsetzt und warnt vor dem Verschwinden "des kulturellen Erbes". Sieben unschätzbare Welterbestätten befinden sich in der Ukraine, erklärt der Leiter des UNESCO-Welterbezentrums, Lazare Eloundou.

"Was uns große Sorge bereitet, sind die zwei Welterbestätten in Kiew: die Sophienkathedrale und das Kiewer Höhlenkloster. Diese beiden Stätten sind ein wichtiges Zeugnis für die Entstehung der russisch-orthodoxen Kirche."

Die Ukraine verfügt über 400 Museen und 3000 Kulturstätten von Weltrang. Diese Kulturschätze stehen - betont die UNESCO - unter dem Schutz des Völkerrechts. Seit Kriegsausbruch läuft die Evakuierung der Kunst. Ein Wettlauf mit der Zeit ...

1,81 Millionen Euro für den Notfallschutz

Die Internationale Allianz zum Schutz von Kulturerbe in Konfliktzonen (ALIPH) hat 2 Millionen Dollar (rund 1,81 Millionen Euro) für den Notfallschutz des ukrainischen Kulturgutes freigestellt.

Die Institution mit Sitz in Genf arbeitet unter anderem eng mit der Unesco in Paris zusammen. Sie wurde 2017 als Reaktion auf die massive Zerstörung des Kulturerbes insbesondere im Nahen Osten und in der Sahelzone geschaffen. ALIPH ist eine öffentlich-private Partnerschaft, die mehrere Länder und private Spender vereint.

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