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Raymond Depardon - lebende Legende der Weltfotografie

Glasgow Ausstellung
Glasgow Ausstellung Copyright Seuil / Magnum Photos
Copyright Seuil / Magnum Photos
Von Katharina Sturm
Zuerst veröffentlicht am
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Der französische Fotograf und Regisseur Raymond Depardon ist mit seiner Kamera um die ganze Welt gereist. In Lyon werden ihm nun zwei Austellungen gewidmet. Eine über Glasgow, die andere über faszinierende Landschaften.

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Raymond Depardon, eine lebende Legende der Weltfotografie und prominentes Mitglied der Fotoagentur Magnum, ist mit seiner Kamera um die ganze Welt gereist. Diesen Sommer wurden ihm zwei Austellungen in Lyon gewidmet.

Eine der Austellungen geht über die Stadt Glasgow und die andere über die Landschaften, die ihn seit langem faszinieren. Depardon besuchte beide Austellungen persönlich. Viele Menschen besuchten die Austellungen, um Bücher und Plakate signieren zu lassen.

Raymond Depardon erzählt, dass er lange Pressefotograf war und daher viel gereist ist. Er versuche, Dinge nicht für sich selber zu tun, sondern sich viel lieber mit verschiedenen Dingen konfrontieren, so der Fotograf. 

"Errance" - Schwarz-Weiß-Bilder, aufgenommen in der ganzen Welt.

Mit seinem unglaublichen Auge für Besonderes und seinem angeborenen Sinn für Perspektive wurde Depardon zu einem der Meister der Dokumentarkunst und Fotografie. Die kontrastreichen Fotografien zeigen spektakuläre Momentaufnahmen.

Depardon erklärt, warum für ihn der Horizont so wichtig ist. "Ich sage oft, dass ein Tag schön ist, wenn man den Horizont sieht. Also muss man den Horizont sehen! Ich musste mich dem Horizont stellen, um zu sehen, was ich berichten würde. Nicht unbedingt, um eine Geschichte erzählen, sondern nur um das Licht zu sehen", sagt er.

Seine Ausstellung "Glasgow" ist basiert auf einem Bericht, der von der Sunday Times Anfang der 80er Jahre in Auftrag gegeben, aber nie veröffentlicht wurde.

Depardon erklärt, dass er von der Sunday Times gebeten wurde eine Reportage über die schottische Industriestadt zu machen. Er war gerade erst aus Afrika zurückgekommen und ist in Glasgow spazieren gegangen, erzählt der Fotograf. Für ihn war es eine Welt, die seiner Welt völlig entgegengesetzt war. Er war völlig fasziniert von den Menschen, dem Licht, den Farben und der gesamten Industriestadt in der Thatcher-Ära, so Depardon.

Die Fotos sind ein eindrucksvolles Zeugnis eines von der Wirtschaftskrise schwer getroffenen und von Armut gezeichneten Landes. Raymond Depardon ist der Autor von rund hundert Büchern und Filmen, die ein Zeugnis unserer Zeit sind.

Die Ausstellung ist bis zum 28. August in Lyon zu sehen.

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