Berlinale 2023: Viel Realität - aber auch Kristen Stewart, Spielberg und Sean Penn

Mariette Rissenbeek,Carlo Chatrian und der Berlinale-Bär
Mariette Rissenbeek,Carlo Chatrian und der Berlinale-Bär   -   Copyright  TOBIAS SCHWARZ/AFP or licensors
Von Euronews  mit DPA/AFP

Berlinale-Fans dürfen sich freuen: Die Organisatoren der Internationalen Filmfestspiele Berlin haben das Wettbewerbsprogramm bekannt gegeben. 18 Beiträge konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären.

Darunter sind fünf Produktionen aus Deutschland, unter anderem von Margarethe von Trotta, Christian Petzold und Christoph Hochhäusler. 15 Filme werden als Weltpremiere gezeigt, außerdem sind drei Debütfilme vertreten.

Diesmal, so der künstlerische Leiter der Berlinale, Carlo Chatrian, gebe es einen starken Bezug zu Realität.

Man könne die Beiträge in der Auswahl als dokumentarische Spielfilme bezeichnen. In beiden (Genres) sei die Realität sehr stark präsent. Das sei sehr wichtig heutzutage.

Für Hollywoodglanz ist diesmal garantiert gesorgt: US-Schauspielerin Kristen Stewart ist Präsidentin der Internationalen Jury. Auch Regisseur und Oscarpreisträger Steven Spielberg wird erwartet. Er soll in Berlin für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden.

Weitere Highlights sind das Drama "Tár" mit Cate Blanchett und Nina Hoss als Berlinale Special. Und Hollywoodstar Sean Penn will seine Doku zur Ukraine vorstellen.

Nach zwei Ausnahmejahren wird die Berlinale diesmal wieder ohne Pandemiebeschränkungen stattfinden - vom 16. bis 26. Februar.

Das sind die Wettbewerbsfilme:

  • "20 000 especies de abejas" ("20 000 Species of Bees") von Estibaliz Urresola Solaguren (Spanien 2023) (Weltpremiere)
  • "Bai Ta Zhi Guang" ("Der schattenlose Turm") von Zhang Lu (Volksrepublik China 2022) (Weltpremiere)
  • "Bis ans Ende der Nacht" von Christoph Hochhäusler (Deutschland 2023) (Weltpremiere)
  • "BlackBerry" von Matt Johnson (Kanada 2023) (Weltpremiere)
  • "Disco Boy" von Giacomo Abbruzzese, u.a. mit Franz Rogowski (Frankreich/Italien/Polen/Belgien 2023) (Weltpremiere/Debütfilm)
  • "Le grand chariot" ("The Plough") von Philippe Garrel (Frankreich/Schweiz 2022) (Weltpremiere)
  • "Ingeborg Bachmann - Reise in die Wüste" von Margarethe von Trotta, u.a. mit Vicky Krieps und Ronald Zehrfeld (Schweiz/Österreich/Deutschland/Luxemburg 2023) (Weltpremiere)
  • "Irgendwann werden wir uns alles erzählen" von Emily Atef, u.a. mit Marlene Burow und Felix Kramer (Deutschland 2023) (Weltpremiere)
  • "Limbo" von Ivan Sen, u.a. mit Simon Baker (Australien 2023) (Weltpremiere)
  • "Mal Viver" ("Bad Living") von João Canijo (Portugal/Frankreich 2023) (Weltpremiere)
  • "Manodrome" von John Trengove, u.a. mit Jesse Eisenberg und Adrien Brody (Vereinigtes Königreich/USA 2022) (Weltpremiere)
  • "Music" von Angela Schanelec, u.a. mit Aliocha Schneider (Deutschland/Frankreich/Serbien 2023) (Weltpremiere)
  • "Past Lives" von Celine Song (USA 2022) (Internationale Premiere/Debütfilm)
  • "Roter Himmel" von Christian Petzold, u.a. mit Thomas Schubert, Paula Beer, Matthias Brandt (Deutschland 2023) (Weltpremiere)
  • "Sur l’Adamant" von Nicolas Philibert (Frankreich/Japan 2022) (Weltpremiere/Dokumentarische Form)
  • "The Survival of Kindness" ("Das Überleben der Freundlichkeit") von Rolf de Heer (Australien 2022) (Internationale Premiere)
  • "Suzume" von Makoto Shinkai (Japan 2022) (Internationale Premiere/Animation)
  • "Tótem" von Lila Avilés (Mexiko/Dänemark/Frankreich 2023) (Weltpremiere)