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Das deutsche Freiburg heißt Hunderte Flüchtlinge willkommen

Das deutsche Freiburg heißt Hunderte Flüchtlinge willkommen
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Von Euronews
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Mehr als 360 Menschen wurden in der Erstaufnahmestelle in Freiburg im Südwesten Deutschlands willkommen geheißen. 14 Nationen sind hier vertreten

Mehr als 360 Menschen wurden in der Erstaufnahmestelle in Freiburg im Südwesten Deutschlands willkommen geheißen. 14 Nationen sind hier vertreten, die Flüchtlinge kommen unter anderem aus Pakistan, Bangladesch, aus dem Irak, Afghanistan, Syrien und aus mehreren afrikanischen Staaten. Erst am vergangenen Wochenende trafen mehr als einhundert Menschen aus Ungarn hier ein.

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Zacharia, der seine Frau und fünf Kinder im Libanon zurückließ, stammt aus Syrien: “Die Lage ist schwierig, die Terrormiliz Islamischer Staat herrscht dort”, berichtet er. Einzelheiten will er nicht nennen.
Ein anderer Flüchtling, der nicht gefilmt werden will, zeigt uns Aufnahmen seines von Kugeln der syrischen Armee zersiebten Autos:
“Das Regime tötet, ohne Unterschiede zu machen, Ärzte wurden als Terroristen bezeichnet und umgebracht. Auf der Suche nach einem sicheren Ort mussten wir flüchten.”

Die Aufnahmestelle entstand innerhalb weniger Wochen, sie soll 500 Menschen aufnehmen, zur Not kann sie erweitert werden und 900 finden darin Platz. “Die Nachfrage nach Betten und Containern, nach Räumen wie diesem ist sehr hoch”, erklärt uns ein Sprecher des Freiburger Regierungspräsidiums. “Es gibt lange Wartelisten, zur Zeit bekommen wir nur eine bestimmte Anzahl von Betten. Weil wir auf den Markt angewiesen sind, dauert es weitere zwei Wochen, bis die Ausstattung vollständig ist.”

Das Land Baden-Württemberg beherbergt zur Zeit mehr als 15.000 Flüchtlinge, weitere sollen folgen. Das sind rund 13 Prozent der Menschen, die in diesem Jahr in Deutschland um Asyl
angesucht haben.

Die Bewohner Freiburgs und der Region helfen mit großzügigen Spenden. “Die Menschen hier heißen die Flüchtlinge willkommen, sie spenden Kleider und Spielzeuge für die Kinder”, sagte unsere Korrespondentin Margherita Sforza. “Die Spenden haben so sehr zugenommen, dass vorübergehend keine mehr angenommen werden konnten.”

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