Wenn das Coronavirus Depression auslöst

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Von Stefan Grobe
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Ein griechischer EU-Abgeordneter bietet Menschen via Skype kostenlos Hilfe und Beistand gegen Depression an

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Für einige EU-Abgeordnete hat das Coronavirus eine sehr persönliche Dimension angenommen.

Sie sind an die Frontlinien im Kampf gegen die Pandemie gezogen.

Stelios Kympouropoulos aus Griechenland ist einer von ihnen.

"Derzeit helfe ich Menschen in Not mit Ferndiagnosen auf einer psychiatrisch-medizinischen Plattform."

Menschen, die während Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren mit Depression zu kämpfen haben, können mit Kympouropoulos das Gespräch suchen - via Skype und kostenlos.

"Die Menschen sind besorgt und verunsichert. Das Fehlen von Beschäftigung, die drohende Arbeitslosigkeit und Beziehungskrisen können eine schwere persönliche Krise bedeuten."

Im Hauptberuf setzt sich Kympouropoulos für unabhängiges Wohnen ein und arbeitet mit Behinderten.

"Behinderte sind einem besonderen Risiko ausgesetzt, sich an dem Coronavirus zu infizieren, denn viele leben in Heimen.

Zudem ist die Gefahr von Arbeitslosigkeit besonders hoch."

Was wünscht er sich von Europa? Mehr Solidarität.

Weitere Quellen • Maria Psara

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