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Virologe Pozo: "Ein neues Virus ist immer eine Herausforderung"

Mit Unterstützung von The European Commission
Virologe  Pozo: "Ein neues Virus ist immer eine Herausforderung"
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Von Aurora Velez
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Länderübrgreifend wird in einem EU-Projekt an einer verstärkten epidemiologischen und virologischen Covid-19-Überwachung in der Primärversorgung gearbeitet.

Francisco Pozo arbeitet am spanischen Gesundheits-Institut Carlos III, einem renommierten Mikrobiologie-Zentrum in Europa. Als leitender Wissenschaftler des Referenz- und Forschungslabors für Respirations-Viren ist er auch für das neue Coronavirus zuständig. Der Virologe im Bonus-Interview:

"Internationale Zusammenarbeit in einem Projekt wie 'I-Move-Covid-19' bedeutet, dass alle Länder ihre Kriterien vereinheitlichen, sich austauschen, über das Virus sprechen sowie das gleiche Ziel haben.

Das Virus wird im Anpassungsprozess seine Letalität verlieren

Ich glaube, dass das Virus, das sich im Anpassungs-Prozess an den neuen Wirt - also den Menschen -, befindet, allmählich seine Letalität verlieren wird. Ich gehöre zu denen, die glauben, dass es eine zweite Welle in der Winterperiode, im Herbst, im Winter geben wird. Aber sie wird viel schwächer ausfallen und mehr an den Menschen angepasst sein.

Immer, jedes Mal, wenn ein neues Virus auftaucht, ist das eine Herausforderung. Man weiß nichts über das neue Virus, man muss es nach und nach kennenlernen. Das ist eine berufliche Herausforderung. Wir alle kennen Todesfälle, der Tod des Vaters eines Freundes, Fälle, die uns nahegehen."

Journalist • Aurora Velez

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