EU-Parlament wählt am Dienstag neuen Präsidenten

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Von Stefan GrobeAna Lazaro
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Der unerwartete Tod von David Sassoli hat das Europäische Parlament in Trauer gestürzt, doch die gesetzgeberische Arbeit ruht nicht. Seine Nachfolgeregelung stand schon vorher auf der Tagesordnung, der Termin war bereits festgelegt.

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Der unerwartete Tod von David Sassoli hat das Europäische Parlament in Trauer gestürzt, doch die gesetzgeberische Arbeit ruht nicht. Seine Nachfolgeregelung stand schon vorher auf der Tagesordnung, der Termin war bereits festgelegt. Am kommenden Dienstag soll in Straßburg der nächste Präsident - oder die nächste Präsidentin - gewählt werden.

Im Januar sei die Halbzeit der Legislaturperiode erreicht, erklärte ein Sprecher des Parlaments. Deshalb müssten die Leitungsfunktionen wieder neu besetzt werden. Gewählt würden neben dem Nachfolger Sassolis auch die Vizepräsidenten sowie später auch die Ausschüsse.

Vorübergehend die Amtsgeschäfte übernommen hat Vize-Präsidentin Roberta Metsola aus Malta. Die Christdemokratin gilt zudem als ausichtsreichste Kandidatin für die Sassoli-Nachfolge.

Doch auch andere rechnen sich Chancen aus, etwa die schwedische Grünen-Abgeordnete Alice Bah Kuhnke. Sie will das Parlament ins Zentrum des Geschehens in Europa rücken. Das Parlament müsse Kommission und Rat klar machen, dass die Volksvertretung bei der Zukunftsgestaltung für die Bürger keine zweite Geige spiele, sagt sie.

Ebenfalls kandidieren Sira Riego von den Linken sowie Kosma Zlotoswski von den Konservativen.

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