Nach der Entscheidung der Regierungspartei Georgischer Traum, die EU-Beitrittsgespräche Georgiens auf Eis zu legen, haben sich immer mehr Menschen in Georgien den Demonstranten angeschlossen.
In Georgien schließen sich immer mehr Menschen den Pro-EU-Protesten an. Damit zeigen sie, was sie von dem russlandfreundlichen Kurs ihrer Regierung halten.
Laut offiziellen Angaben hat die russlandfreundliche Regierungspartei Georgischer Traum die Wahl im Oktober gewonnen. Kurz danach hat sie beschlossen, die EU-Beitrittsgespräche des Landes auf Eis zu legen. Die meisten Menschen im Land wollen aber Teil der EU und des Westens sein.
Am 14. Tag der Großkundgebungen versammelten sich Studenten, Professoren und Lehrer vor dem Bildungsministerium. Zuvor hatten auch Beamte und Wissenschaftler an verschiedenen Orten eigene Demonstrationen abgehalten. Sie fordern Neuwahlen und die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche.
Nach ihren Kundgebungen marschieren die Menschen, die daran teilgenommen haben, zum Parlamentsgebäude Georgiens, wo sie sich dem dortigen größeren Protest anschließen.
Obwhol die georgische Regierung in den vergangenen Wochen hart gegen die Demonstranten vorgegangen ist, lassen die Proteste nicht nach. Die Georgier bleiben in ihrer Forderung nach einer Rückkehr auf den Weg der Integration mit Europa standhaft.