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Freiwilliger Feuerwehrmann gesteht Brandstiftung im Wald von Fontainebleau

Feuerwehrleute bekämpfen den Brand im Wald von Fontainebleau am 13. Juli 2026
Feuerwehrleute bekämpfen den Brand im Wald von Fontainebleau am 13. Juli 2026 Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Christina Molle mit AFP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Nach Angaben des Präfekten von Seine-et-Marne sind die beiden Brände im Wald von Fontainebleau nun "unter Kontrolle", auch wenn sie noch nicht "gelöscht" sind. Die Staatsanwältin teilte mit, dass zwei Männer zugegeben hätten, die Brände ausgelöst zu haben.

Ein freiwilliger Feuerwehrmann hat gestanden, einen der Waldbrände im Wald von Fontainebleau südlich von Paris gelegt zu haben. Wie die Staatsanwältin von Fontainebleau, Diane Ngomsik, mitteilte, räumte der 2007 geborene Mann ein, mit einem Feuerzeug und Benzin vorsätzlich einen Reisighaufen angezündet zu haben.

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Insgesamt nahm die Polizei sechs Verdächtige fest, zwei von ihnen legten Geständnisse ab. Der zweite Verdächtige, ebenfalls Jahrgang 2007 und bislang nicht polizeibekannt, gab an, versehentlich einen Brand ausgelöst zu haben, nachdem er in der Nähe der Faisanderie von Fontainebleau eine Zigarettenkippe weggeworfen hatte. Zwei weitere Festgenommene wurden mangels ausreichender Beweise wieder freigelassen.

Aktuell sind die Waldbrände im Wald von Fontainebleau im Département Seine-et-Marne unter Kontrolle. Das teilte der Präfekt von Seine-et-Marne am Dienstagabend mit. Beide Brände seien inzwischen "innerhalb ihres Umfangs eingedämmt".

Präfekt Pierre Ory betonte jedoch, dass die Feuerwehr noch mehrere Tage, möglicherweise sogar Wochen, im Einsatz bleiben müsse. Der Hauptbrand, der am späten Sonntagabend ausgebrochen war, hat bereits mehr als 2.000 Hektar Wald zerstört.

Am Montag kurz vor 15 Uhr brach zudem ein zweiter Brand in der Nähe der 15.000-Einwohner-Stadt Fontainebleau aus und verwüstete innerhalb weniger Stunden weitere 300 bis 400 Hektar. Rund 850 Feuerwehrleute und 200 Einsatzfahrzeuge kämpften gegen die Flammen. Wegen des Ausmaßes der Brände unterstützten am Dienstag vier Canadair-Löschflugzeuge, zwei Dash-Löschflugzeuge und drei Löschhubschrauber die Einsatzkräfte am Boden.

Nach Angaben der Behörden ist ein derartiger Einsatz in der Region Île-de-France beispiellos. Auch sei das Stadtgebiet von Fontainebleau derzeit nicht unmittelbar bedroht. Vorsorglich wurden dennoch fast 1.000 Menschen evakuiert, darunter die Bewohner eines Campingplatzes am Waldrand. Die stark befahrene Autobahn A6 bleibt auf Höhe der Stadt weiterhin gesperrt. Auch der Bahnverkehr ist nach wie vor beeinträchtigt.

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