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Wetterdienst warnt: Zum WM-Finale droht neue Hitzewelle in Spanien mit bis zu 44 Grad

Eine Frau sucht am 27. Mai in Barcelona Schutz unter einem Baum.
Eine Frau sucht am 27. Mai in Barcelona unter einem Baum Schutz. Copyright  Emilio Morenatti / AP
Copyright Emilio Morenatti / AP
Von Javier Iniguez De Onzono
Zuerst veröffentlicht am
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Ab Sonntag, den 19. Juli, dem Tag des Finale der Fußball-WM in den USA, könnte sich bei anhaltend hoher Hitze eine neue Extremwetterphase entwickeln. Davor warnt der spanische Wetterdienst Aemet.

Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft könnte mit dem Beginn der dritten Hitzewelle dieses Sommers zusammenfallen - zumindest in einem der qualifizierten Länder, nämlich in Spanien, wie Daten der staatlichen Wetterbehörde Aemet zeigen.

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Die Behörde warnt, dass ab Sonntag, dem 19. Juli, die Kriterien für eine Hitzewelle erfüllt sein könnten, falls sich die Prognosen der Meteorologinnen und Meteorologen bestätigen. Verantwortlich ist eine warme Luftmasse, die sich hin zur Iberischen Halbinsel verlagert. Gesteuert wird sie durch ein westlich von Spanien gelegenes Höhentief, das die vorübergehende leichte Abkühlung beendet, die in den vergangenen Tagen in großen Teilen Spaniens zu spüren war.

Ab Samstag sollte in fast ganz Spanien ein allgemeiner Temperaturanstieg einsetzen, sowohl tagsüber und als auch nachts. Am Sonntag könnten die Höchstwerte sogar in Teilen Nordspaniens und auf den Balearen 38 °C erreichen. Im Zentrum und in der südlichen Hälfte könnten sie auf 42 °C steigen, im Guadalquivir-Tal sollten die Werte noch höher liegen.

Tropische Nächte in fast ganz Spanien

Die Nächte werden in weiten Teilen des Landes tropisch; in Städten wie Barcelona oder Málaga sowie an großen Teilen der Mittelmeerküste, im Zentrum und im Süden sinken die Nachttemperaturen nicht unter 25 °C.

Halten sich diese Werte mehrere Tage in der kommenden Woche, lässt sich das Wetterereignis mitten in den Hundstagen bestätigen: Zwischen dem 15. Juli und dem 15. August erreicht der Sommer in Spanien üblicherweise seinen Höhepunkt - mit den höchsten Temperaturen.

"Die Waldbrandgefahr steigt erneut und erreicht extrem hohe Werte. Gleichzeitig sind am Nachmittag in Gebirgslagen trockene Gewitter möglich", warnt die Aemet in einer aktuellen Mitteilung. "Die Intensität, Ausdehnung und Dauer des Phänomens sind jedoch mit hoher Unsicherheit behaftet. Der Grund ist das komplexe Zusammenspiel mehrerer Faktoren: die Entwicklung des Höhentiefs, die Stärke des Hochdruckrückens und das Einfließen kälterer Luftmassen aus dem Norden."

Ab Montag, dem 20. Juli, dürften die Temperaturen im südlichen Drittel Spaniens leicht sinken, in den übrigen Landesteilen aber weiter steigen. Die Vorhersage bleibt allerdings bisher unsicher. Der Höhepunkt der Hitzewelle könnte zwischen Dienstag, 21., und Mittwoch, 22., erreicht werden. Dann sind im Inneren der südlichen Halbinsel und im Inneren Mallorcas 40 °C möglich.

In Senken und Tälern Andalusiens sowie in Teilen von La Mancha könnten 44 °C erreicht werden, im Ebro-Tal wären 39 °C denkbar.

In Deutschland kühle Sommerluft erwartet

Die Prognosen der deutschen Wetterdienste sind deutlich angenehmer. Sie gehen für das Wochende von Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad aus. Im Süden und Südwesten soll es etwas wärmer werden, im Norden kommt es teils sogar zu stürmischen Windböen.

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