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Warnung vor "ungewöhnlicher Hitzewelle" in Spanien – Temperaturen über 40 Grad

Archiv: Ein Mann kühlt sich an einem Brunnen an einem heißen, sonnigen Tag ab
Archivbild: Ein Mann kühlt sich an einem Brunnen an einem heißen, sonnigen Tag ab Copyright  Copyright 2023 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Escarlata Sánchez
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Sieben Regionen bleiben am Dienstag wegen einer Hitzeperiode im Orange-Alarm, örtlich steigen die Werte über 41 Grad. Der Wetterdienst warnt vor hoher Waldbrandgefahr.

Die extreme Hitze kehrt an diesem Dienstag nach Spanien zurück. Mit der dritten Hitzewelle des Sommers steigen die Temperaturen in weiten Teilen des Landes auf extrem hohe Werte.

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Die Staatliche Wetteragentur Aemet hat eine Sonderwarnung veröffentlicht. Der erwartete Wetterverlauf kann zur Tagesmitte ein Niveau von „erheblicher oder sogar außergewöhnlicher Gefahr“ erreichen. Besonders gefährdet sind vulnerable Menschen und Aktivitäten im Freien.

Hitze treibt Warnstufen in großen Teilen Spaniens hoch

Die spanische Wetterbehörde bezeichnet die Lage als „äußerst ungewöhnlich“. Seit dem 1. Juni habe es kaum Tage mit unterdurchschnittlichen Temperaturen gegeben, die intensive Hitzewelle habe bereits Ende Mai begonnen. Zudem schließt die Behörde weitere Hitzewellen in den kommenden Wochen nicht aus, da auch für August überdurchschnittlich hohe Temperaturen vorhergesagt werden.

In weiten Bereichen der atlantischen Seite der Iberischen Halbinsel und im Binnenland des Südostens steigen die Höchsttemperaturen deutlich an. Eine Ausnahme bilden das obere Ebrotal und die nördliche Iberische Kordillere, wo die Werte leicht zurückgehen.

Die Aemet lässt orange Warnstufen wegen extremer Hitze in Andalusien, Aragón, auf den Balearen, in Kastilien-La Mancha, Katalonien, der Region Murcia und der Comunidad Valenciana in Kraft. Castilla y León, Madrid, Navarra, La Rioja und Ceuta stehen zudem unter gelber Warnung.

Waldbrandgefahr sehr hoch

Die Temperaturen steigen auf über 35 Grad auf den Balearen und in weiten Teilen des Festlands, mit Ausnahme des Nordwestens sowie einiger Küsten- und Bergregionen. Besonders heftig wird die Hitzewelle im Landesinneren von Andalusien, in Murcia und im Süden von Kastilien-La Mancha, wo die Höchstwerte über 40 Grad liegen können.

Außerdem stehen Tropennächte in vielen Teilen Andalusiens, im Osten des Festlands und auf den Balearen bevor. An Abschnitten der Mittelmeerküste und im Tal des Guadalquivir fallen die Tiefstwerte mancherorts nicht unter 25 Grad.

Aemet teilte auf der Plattform X mit: „Zu Beginn der Hitzewelle ist der Waldbrandgefahr sehr hoch oder extrem auf dem Großteil der Halbinsel und auf den Balearen.“ Die Behörde veröffentlicht eine aktualisierte Vorhersage für bis zu sieben Tage.

Der Waldbrand bei La Mierla in der Provinz Guadalajara hat bereits mehr als 27.000 Hektar verwüstet und zwang 1.200 Menschen zur Evakuierung. Das Feuer breitet sich weiter unkontrolliert aus, mehrere Orte in der Provinz Soria wurden bereits geräumt.

In der vergangenen Nacht erreichten die Flammen die Ortschaft Albendiego, deren Einwohner inzwischen in Sicherheit sind. In der Gemeinde steht mit der Wallfahrtskirche Santa Coloma eine der romanischen Kostbarkeiten der Provinz Guadalajara.

Calima im Süden, Gewitter im Osten des Festlands

Die Hitzewelle geht im Süden und Osten der Halbinsel sowie auf den Balearen mit Calima einher, einem Staubdunst aus der Sahara. Zudem werden Schauer und Gewitter mit möglichem Hagel und starken Böen im Landesinneren der Region Valencia, im Norden Murcias und in den östlichen Pyrenäen erwartet. Im Norden Galiciens und am westlichen Kantabrischen Meer dominieren dichte Wolken mit leichten, verstreuten Regenfällen.

Beim Wind setzen die Kanarischen Inseln auf den Nordost-Passat, lokal mit sehr kräftigen Böen in exponierten Lagen. Auf dem Festland weht Westwind im Golf von Cádiz und in der Straße von Gibraltar, während die Küsten Kataloniens, des Kantabrischen Meeres und Galiciens unter dem Einfluss eines meist mäßigen Nordostwinds stehen. Im übrigen Gebiet überwiegen schwache Winde mit Tendenz zur Verstärkung. Auf den Balearen bleiben sie dagegen variabel und von geringer Intensität.

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