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Waymo lässt Menschen Robotaxi-Türen schließen, damit Autos weiterfahren

In San Francisco ist am Freitag, dem dreiundzwanzigsten Januar zweitausendsechsundzwanzig, ein autonomes Waymo-Fahrzeug zu sehen.
Ein autonomes Fahrzeug von Waymo ist am Freitag, dem 23. Januar 2026, in San Francisco zu sehen. Copyright  AP Photo/Jeff Chiu
Copyright AP Photo/Jeff Chiu
Von Roselyne Min
Zuerst veröffentlicht am
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Die Robotaxis von Waymo kommen nicht komplett ohne Menschen aus: Mitarbeitende müssen eingreifen, wenn Fahrgäste die Türen offen lassen.

Das US-Unternehmen Waymo, spezialisiert auf autonomes Fahren, bezahlt Plattformbeschäftigte dafür, die Türen seiner fahrerlosen Taxis zu schließen, wenn Fahrgäste sie offenstehen lassen.

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Waymo betreibt in mehreren US-Städten einen rund um die Uhr verfügbaren Robotaxi-Dienst ohne Sicherheitsfahrer. Lassen Fahrgäste nach dem Aussteigen eine Tür einen Spalt offen, bleibt das Auto stehen und kann erst weiterfahren, wenn sie richtig geschlossen ist.

Um das Problem zu lösen, testet das Unternehmen ein System, das in der Nähe befindliche Gigworker per App alarmiert. Sie sollen die Tür schnell schließen und das Fahrzeug wieder in den regulären Betrieb bringen.

Waymo und die Essenslieferplattform DoorDash bestätigten in einer gemeinsamen Erklärung gegenüber Medien, dass sie in Atlanta ein Pilotprojekt durchführen. DoorDash-Fahrerinnen und -Fahrer erhalten demnach eine Benachrichtigung, wenn in ihrer Nähe die Tür eines Waymo-Fahrzeugs offensteht.

Künftige Waymo-Modelle sollen laut beiden Unternehmen über eine automatische Türschließung verfügen. Einen Zeitplan dafür gibt es nach Angaben von CNBC jedoch noch nicht.

Waymo arbeitet außerdem mit Honk zusammen, einer Plattform für Pannenhilfe und Abschleppdienste. Deren Dienstleisterinnen und Dienstleister übernehmen bereits Wartungsaufgaben für die Robotaxi-Flotte.

Laut derWashington Post erhalten Honk-Beschäftigte in Los Angeles für das Schließen einer Fahrzeugtür bis zu 24 Dollar (20 Euro).

Waymo hat in den US-Städten San Francisco, Los Angeles und Phoenix mehr als 1.500 vollständig autonome Fahrzeuge im Einsatz.

Das zu Alphabet gehörende Unternehmen drängt zugleich verstärkt ins Ausland.

In London kartiert Waymo die Straßen bereits mit Fahrzeugen, in denen noch Sicherheitsfahrerinnen und -fahrer sitzen. Noch in diesem Jahr soll dort ein vollständig fahrerloser Dienst starten. Außerdem kündigte das Unternehmen Tests und einen späteren Einsatz in Japans Hauptstadt Tokio an.

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