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Xi fordert globale KI-Kooperation: US-Beschränkungen bremsen Chinas Zugang zu Technologie

Chinas Präsident Xi Jinping winkt bei seiner Ankunft zur Eröffnung der World AI Conference in Shanghai am Freitag, 17. Juli 2026. (AP Photo/Ng Han Guan, Pool)
Chinas Staatspräsident Xi Jinping winkt bei seiner Ankunft zur Eröffnungsfeier der World AI Conference in Shanghai. Freitag, 17. Juli 2026. (AP Photo/Ng Han Guan, Pool) Copyright  Ng Han Guan/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.
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Von Una Hajdari
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US-Sanktionen bremsen Chinas Zugang zu Hightech, Xi Jinping nutzt einen großen Gipfel, um Schwellenländer hinter Pekings KI-Strategie zu versammeln.

Chinas Präsident Xi Jinping nutzte am Freitag einen großen KI-Gipfel in Shanghai, um sich gegen US-Technologieauflagen zu stellen. Er forderte eine gemeinsame weltweite Entwicklung und Regulierung künstlicher Intelligenz, statt einer Dominanz durch einen einzelnen Staat.

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In seiner Rede in Shanghai warnte Xi vor einer aus seiner Sicht „Überdehnung“ von Sicherheitsbedenken. Gemeint sind die von den USA angeführten Beschränkungen, durch die China von einigen der weltweit fortschrittlichsten Chips und KI-Technologien abgeschnitten ist.

„Die Entwicklung künstlicher Intelligenz sollte keine Soloaufführung eines einzelnen Landes sein, sondern eine Symphonie globaler Kooperation“, sagte er.

Seine Aussagen fielen auf der jährlichen World Artificial Intelligence Conference in China. An dem Treffen nehmen die Staats- und Regierungschefs von Kasachstan, Kambodscha und Thailand teil, ebenso UN-Generalsekretär António Guterres.

Xi kündigte an, dass China in den kommenden fünf Jahren 5.000 Ausbildungsplätze im Bereich KI für Entwicklungsländer bereitstellen will und 30 Staaten Zugang zu einem in China entwickelten meteorologischen KI-System mit Frühwarnfunktionen gewähren will.

Bereits am Vortag unterzeichneten 29 Staaten, darunter Russland, Pakistan und Kasachstan, mit China ein Abkommen zur Gründung einer neuen zwischenstaatlichen Organisation, der World Artificial Intelligence Cooperation Organisation mit Sitz in Shanghai.

Auch der Technologiekonzern Huawei präsentiert auf der Konferenz sein KI-Rechensystem Atlas 950 SuperPoD.

Die Vielzahl an Ankündigungen zeigt, wie ernst Peking den Wettbewerb um Einfluss bei künstlicher Intelligenz nimmt. Besonders im Globalen Süden sieht China gegenüber westlichen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil.

Chinesische Open-Source-Modelle wie DeepSeek gewinnen weltweit bereits an Boden. Sie gelten als günstigere Alternative zu Angeboten aus den USA.

Weitere Quellen • AP

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