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EU erleichtert Unternehmen Zugang zu Innovation aus Forschungslabors

ARCHIV: Polizisten üben mit einem Roboter eine Sicherheitsübung im Stadion Pierre Mauroy in Villeneuve-d’Ascq in Nordfrankreich, Donnerstag, 21. April 2016.
Archiv: Polizisten setzen einen Roboter bei einer Sicherheitsübung im Stadion Pierre Mauroy in Villeneuve-d'Ascq in Nordfrankreich ein, Donnerstag, 21. April 2016. Copyright  AP Photo
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Von Una Hajdari
Zuerst veröffentlicht am
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Eine neue freiwillige Charta erleichtert Start-ups und KMU Tests in Europas Spitzenlaboren und Pilotanlagen, damit Innovationen schneller den Markt erreichen.

Die EU-Kommission hat am Mittwoch eine neue Charta verabschiedet. Sie soll es Unternehmen „einfacher und schneller“ machen, die „erstklassigen Forschungs- und Innovationsinfrastrukturen“ in Europa zu nutzen, heißt es in einer Mitteilung.

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Startups und kleine Firmen können nun direkter auf Europas führende Forschungseinrichtungen zugreifen. Das verkürzt den Weg von der Idee bis zum marktreifen Produkt.

Die EU-Kommissarin für Startups, Forschung und Innovation, Ekaterina Zaharieva, erklärte: „Innovative Unternehmen in Europa brauchen hochmoderne Infrastrukturen, um Ideen zu entwickeln und zu testen und ihre Neuerungen schneller auf den Markt zu bringen.“

Die neue Charta ist Teil der Bemühungen der EU, die Wettbewerbsfähigkeit der Staatengemeinschaft gegenüber globalen Schwergewichten wie den USA und China zu stärken.

„Ich lade Forschungs- und Technologieinfrastrukturen ein, die Charta zu unterzeichnen und ihre Grundsätze aktiv zu unterstützen“, so Zaharieva weiter.

Kleine Unternehmen: Warum die Charta wichtig ist

Unternehmen tun sich oft schwer herauszufinden, welche Dienstleistungen Forschungsinfrastrukturen anbieten oder wie viel der Zugang kostet. Laut Kommission trifft das vor allem kleinere Betriebe. Große Konzerne verfügen meist über mehr Ressourcen, um sich durch komplexe oder undurchsichtige Vereinbarungen zu arbeiten.

Die sechs Grundsätze der Charta betreffen mehr Sichtbarkeit und Verfügbarkeit der Angebote, transparente Qualitätsstandards, einfachere Verträge, einen sicheren Umgang mit geistigem Eigentum, passgenaue Unterstützung für Unternehmen sowie eine engere Zusammenarbeit der Infrastrukturen beim Datenaustausch.

Forschungs- und Technologieinfrastrukturen können die Charta nun über ein Online-Formular offiziell unterstützen.

Die Kommission will die Einführung mit Webinaren, Veranstaltungen und einem gemeinsamen Archiv begleiten, in dem Organisationen Beispiele guter Praxis einstellen können.

Teil einer breiteren EU-Initiative

Die Charta ist Teil der EU-Strategie für Startups und wachstumsstarke Unternehmen. Ziel dieser Strategie ist es, die EU zum weltweit attraktivsten Standort für Gründung und Ausbau technologiegetriebener Firmen zu machen.

Zugleich ergänzt sie die übergeordnete Strategie der EU zu Forschungs- und Technologieinfrastrukturen und steht neben der bereits bestehenden Europäischen Charta für den Zugang zu Forschungsinfrastrukturen.

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