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Rekordzahl an Blauen Flaggen: Italien dominiert Europas Traumstrände

Gallipoli in Apulien hat seinen Status als Blaue Flagge auch im Jahr 2026 bestätigt
Gallipoli in Apulien hat seinen Status als Blaue Flagge auch im Jahr 2026 bestätigt Copyright  AP Photo/Ivan Tortorella
Copyright AP Photo/Ivan Tortorella
Von Gabriele Barbati
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14 Neuzugänge auf der Liste der weltweit besten Strände und 525 preisgekrönte Strände, 11,6 % der Gesamtzahl: Italien setzt auf Meer, Seen und grüne Mobilität.

Italien festigt seine führende Rolle im Strandtourismus mit 525 Stränden, die von der Stiftung für Umwelterziehung (Fee) mit der Blauen Flagge 2026 ausgezeichnet wurden.

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Bei der Preisverleihung, die am Donnerstag in Rom stattfand, gab es 14 neue Auszeichnungen bei drei Orten, deren Bestätigung ausblieb. Außerdem wurden 87 touristische Anlegestellen und 23 Seen ausgezeichnet.

Die Rangliste der italienischen Regionen nach Blauen Flaggen

Italien erhielt in diesem Jahr 11,6 Prozent aller Blauen Flaggen weltweit. An der Spitze der Regionen steht erneut Ligurien mit 35 ausgezeichneten Orten, darunter zwei neue: Andora und Taggia.

Es folgen Apulien und Kalabrien mit jeweils 27 Orten. Kalabrien konnte dank vier neuer Einträge zulegen, während Apulien zwei neue Orte hinzugewann, zugleich aber zwei Auszeichnungen verlor - Patù und Castrignano del Capo.

Stabile Ergebnisse verzeichnen auch Kampanien und die Marken mit jeweils 20 ausgezeichneten Orten. Die Toskana konnte dank der diesjährigen Anerkennung des Monte Argentario ebenfalls zulegen.

Es folgen Sardinien mit 17 Orten sowie Sizilien und die Abruzzen mit jeweils 16. Bei den Seen führen Trentino-Südtirol mit 12 und die Lombardei mit vier ausgezeichneten Orten.

Jenseits des Meeres zählen Strategie und Nachhaltigkeit

Laut Claudio Mazza, Präsident von Fee Italia, ist das Ergebnis kein Zufall, sondern das Resultat rigoroser Planung.

Die Gemeinden wurden nicht nur nach der Sauberkeit ihrer Gewässer bewertet - diese mussten in den vergangenen vier Jahren durchgehend als "ausgezeichnet" eingestuft worden sein, bei strengeren Kriterien als gesetzlich vorgeschrieben. Bewertet wurden außerdem Abfallwirtschaft, Barrierefreiheit, grüne Mobilität und die Aufwertung von Naturräumen.

Eine zentrale Rolle spielten auch die Nachhaltigkeitspläne der Gemeinden. Dadurch wird die Blaue Flagge nicht nur zu einer Auszeichnung, sondern zu einem Instrument nachhaltiger territorialer Entwicklung.

Die neuen Blauen Flaggen 2026

Zu den neuen ausgezeichneten Orten zählen 2026 Amendolara, Montegiordano, Falerna und Locri in Kalabrien, Andora und Taggia in Ligurien, Ispica und Lipari in Sizilien sowie Morciano di Leuca und Tricase in Apulien.

Hinzu kommen Rimini in der Emilia-Romagna, Limone sul Garda in der Lombardei, Teulada in Sardinien und Monte Argentario in der Toskana.

Nicht erneut bestätigt wurden in diesem Jahr San Felice Circeo in Latium sowie Patù und Castrignano del Capo in Apulien.

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