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Pariser Bar mit fünfschrittigem Saisonmenü ist beste neue Cocktailbar weltweit

De Vie ist soeben zur besten neuen Cocktailbar der Welt gekürt
De Vie ist beste neue Cocktailbar der Welt Copyright  De Vie/Tales of the Cocktail Foundation
Copyright De Vie/Tales of the Cocktail Foundation
Von Dianne Apen-Sadler
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De Vie im Pariser Viertel Montorgueil hat im vergangenen Jahr eröffnet. Seitdem erhält die Bar viel Lob für ihre innovativen Cocktailkreationen.

Die beste neue internationale Cocktailbar ist soeben bei den Spirited Awards gekürt worden – und sie liegt in Paris.

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De Vie, im Montorgueil-Viertel der französischen Hauptstadt gelegen, erhielt die Auszeichnung bei der 20. Ausgabe der Awards (Quelle auf Englisch) der Tales of the Cocktail Foundation (TOTCF).

Die Bar ist bekannt für ihr saisonales Degustationsmenü in fünf Schritten. Dazu gehören Snacks, die sich über rund anderthalb Stunden ziehen. Die Drinks kommen als kleine Kostproben, insgesamt entspricht das etwa drei klassischen Cocktails. Auf Wunsch gibt es das Menü auch alkoholfrei.

Weil die Karte saisonal ist, wechseln die Drinks ständig. Ein Beispiel auf der Website zeigt Kreationen wie „strawberry“ mit oxidierter Erdbeere, Feigenblattwein und Erdbeergeist, „fennel“ mit Fenchelgeist, Sirup aus Fenchelblättern und Sellerie-Eau-de-vie sowie „rhubarb“ mit kryokonzentriertem Rhabarberwein, Rhabarber und einem Crème-fraîche-Likör.

Gäste können auch à-la-carte-Drinks bestellen, etwa „pepper“ mit geräuchertem Paprikageist, Kaktusfeigen-Eau-de-vie und einem Kräuterstängel-Sirup, dazu Teller wie Gelbschwanz-Tatar oder Agnolotti.

Satan’s Whiskers im Londoner Stadtteil Bethnal Green wurde als beste internationale Cocktailbar ausgezeichnet. Die Preise unterscheiden zwischen bester internationaler Bar, bester US-Bar und einem Gesamtsieger.

Beste Cocktailbar der Welt

In Singapur holte ein Lokal den Hauptpreis: FURA wurde zur weltweit besten Bar gekürt.

Der Name leitet sich vom schwedischen Wort für Kiefer ab. Die Bar setzt ganz auf Nachhaltigkeit und verwendet vor allem Zutaten, die besonders häufig vorkommen, invasiv sind oder als unterschätzte Ressourcen gelten.

Die kreativ benannten Drinks umfassen etwa „beans, beans the musical fruit“ mit Empirical Soka, Tonkabohne, Butterbohnen-Koji und Erbsensprosse sowie „get the worm“ mit Altos Plata Tequila, Chili, Mehlwurm, Orange und Limette.

Auch die Speisekarte ist ungewöhnlich. Dort steht zum Beispiel ein Quallen-Ceviche mit einer invasiven gesprenkelten Korallenqualle und eine Somma-Mafaldine-Pasta mit geröstetem violettem Mais vom Talula Hill Farm.

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