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Islamisten haben in Pakistan eine Menschenmenge zur Rache nach Christen angestachelt.
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Video. Muslimischer Mob verwüstet christliches Viertel in Pakistan

Islamisten haben in Pakistan eine Menschenmenge zur Rache nach Christen angestachelt. In Jaranwala in der Provinz Punjab waren Hunderte Menschen durch die Straßen gezogen und hatten Häuser und Kirchen niedergebrannt und geplündert. Mindestens fünf Gotteshäuser, mehrere Wohngebäude von Christen und Dutzende von Autos und Motorrädern seien in Brand gesteckt worden. 

Islamisten haben in Pakistan eine Menschenmenge zur Rache nach Christen angestachelt. In Jaranwala in der Provinz Punjab waren Hunderte Menschen durch die Straßen gezogen und hatten Häuser und Kirchen niedergebrannt und geplündert. Mindestens fünf Gotteshäuser, mehrere Wohngebäude von Christen und Dutzende von Autos und Motorrädern seien in Brand gesteckt worden. 

Hintergrund des Angriffs waren Blasphemievorwürfe. Berichten zufolge beschuldigte der Mob mindestens zwei Christen, den Koran - die heilige Schrift des Islams - entwürdigt zu haben. Anführer der islamistischen Partei Tehreek-e Labbaik Pakistan (TLP) stachelten dann ihre Anhänger an und wüteten in einem christlichen Viertel der Stadt.

Die Behörden haben mehr als 100 mutmaßliche Randalierer festgenommen. Tatverdächtige seien per Videoüberwachung identifiziert worden und insgesamt rund 600 Menschen müssten mit einer Anklage rechnen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Polizei geht davon aus, dass die Vorwürfe konstruiert waren und es mehr um einen Streit zwischen einem Ladenbesitzer und zwei jungen Christen ging.

Die TLP ist eine islamistische Strömung, gegründet von radikalen Predigern im Jahr 2015. Die populistische Gruppe ist dafür bekannt, Menschenmassen mobilisieren zu können, vor allem im Zusammenhang mit Blasphemievorwürfen, aber etwa auch Mohammed-Karikaturen. Immer wieder riefen Anführer der TLP zu Gewalt auf. Zeitweise war die Partei in dem südasiatischen Land verboten.

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