Muslimische Gläubige haben sich am Freitag, dem 20. März, vor den Mauern der Jerusalemer Altstadt versammelt, um Eid al Fitr zu begehen, nachdem ihnen der Zugang zum Al-Aqsa-Gelände verwehrt worden war. Die israelische Polizei setzte Tränengas ein, als die Menschen nach einem Platz für das Frühgebet suchten; viele mussten in angrenzenden Straßen beten. Die Behörden erklärten, die Beschränkungen dienten der Sicherheit seit dem Ausbruch des regionalen Konflikts am 28. Februar.
Die Sperrung betrifft in der Altstadt erstmals seit Jahrzehnten alle wichtigen heiligen Stätten, darunter auch die Al-Aqsa-Moschee, und das ausgerechnet zum Eid-Fest. Vertreter der israelischen Zivilverwaltung bestätigten Anfang März, dass der Zugang eingeschränkt bleibt, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Eid al Fitr markiert das Ende des Ramadan und steht normalerweise für große Gemeinschaftsgebete. In diesem Jahr fallen die Feiern deutlich kleiner aus; die angespannte Lage belastet das religiöse Leben in ganz Jerusalem.