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Palästinensische Journalistinnen und Journalisten halten Schilder mit einem Foto des Al-Jazeera-Korrespondenten Mohammed Wishah.

Video. Gaza trauert um Al-Jazeera-Reporter Mohammed Wishah nach israelischem Drohnenangriff

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In Gaza trauerten am Donnerstag viele um den Al-Jazeera-Reporter Mohammed Wishah. Eine israelische Drohne hatte tags zuvor sein Auto westlich von Gaza-Stadt getroffen und ihn getötet.

Aufnahmen vom Ort des Angriffs zeigen ein ausgebranntes Fahrzeug in der Al‑Rashid‑Straße. Später versammelten sich Trauernde im Schifa- und im Al‑Aqsa‑Krankenhaus, bevor er beigesetzt wurde.

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Al Jazeera und Vertreter des palästinensischen Gesundheitswesens berichten, Wishah sei am Mittwoch bei einem gezielten Angriff getötet worden. Sein Tod schürt die Sorge um die Sicherheit von Medienmitarbeitenden in dem kriegszerstörten Gebiet, wo Journalistinnen und Journalisten trotz anhaltendem Beschuss weiter berichten.

Die israelische Armee erklärte, Wishah sei bereits früher als Hamas-Mitglied identifiziert worden und griff damit Vorwürfe wieder auf, die erstmals 2024 erhoben wurden. Al Jazeera weist diese Darstellung zurück und spricht von einem gezielten Angriff auf die Presse.

Das Komitee zum Schutz von Journalisten, eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für die Rechte von Medienschaffenden einsetzt, meldet seit Oktober 2023 mehr als zweihundert getötete palästinensische Journalistinnen, Journalisten und Medienmitarbeitende. Damit zählt Gaza zu den gefährlichsten Orten der Welt für diesen Beruf. Aus Sicht der Organisation deutet dies eher auf einen breiteren Angriff auf die Pressefreiheit hin als nur auf vereinzelte Risiken im Kampfgebiet.

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