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Eine Frau küsst einen Verwandten, der aus einem Haus evakuiert wurde, das nach einem russischen Angriff auf ein Wohnviertel in Kyjiw schwer beschädigt ist.

Video. Ukraine: russischer Drohnen- und Raketenangriff trifft Kyjiw – mindestens ein Toter

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Ein großangelegter russischer Drohnen- und Raketenangriff hat am frühen Donnerstagmorgen die ukrainische Hauptstadt Kyjiw getroffen. Nach Angaben örtlicher Behörden kam mindestens eine Person ums Leben, einunddreißig Menschen wurden verletzt.

Seit etwa drei Uhr morgens wurden aus sechs Stadtbezirken Explosionen gemeldet. Die Luftalarmsirenen heulten mehrere Stunden lang. Im Bezirk Darnyzja stürzte ein mehrstöckiges Wohnhaus nach einem Treffer teilweise ein und begrub Bewohner unter den Trümmern.

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Der ukrainische Zivilschutz teilte mit, dass mindestens 27 Menschen gerettet wurden. Schäden gab es auch in den Bezirken Dnieper, Obolon und Holosiivskyi, wo Wohnhäuser, Fahrzeuge und zivile Infrastruktur getroffen wurden.

Die ukrainische Militärverwaltung erklärte, Russland habe bei dem nächtlichen Angriff am 14. Mai 2026 neben ballistischen Raketen auch Wellen von Drohnen eingesetzt. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete, dass achtzehn Wohnungen zerstört wurden. Auf dem linken Ufer der Stadt kam es zu Störungen der Wasserversorgung.

Die Angriffe folgten auf einen weiteren schweren russischen Schlag am Mittwoch. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, dabei seien rund 800 Drohnen über 20 Regionen der Ukraine eingesetzt worden, mindestens sechs Menschen kamen ums Leben. Nach Angaben ukrainischer Stellen wurden auch Städte wie Charkiw, Sumy, Odesa und Krementschuk ins Visier genommen. Die Kämpfe gehen trotz neuer diplomatischer Bemühungen unter Führung der Vereinigten Staaten weiter.

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