Zehntausende Gläubige haben am Sonntag vor den Toren der angolanischen Hauptstadt an einer riesigen Messe unter freiem Himmel mit Papst Leo XIV. teilgenommen. Dort richtete er eine Hoffnungsbotschaft an das rohstoffreiche Land, das dennoch von Armut und großer Ungleichheit geprägt ist.
Am Samstag war Leo nach Angola gereist, dem portugiesischsprachigen Land im Süden Afrikas. Es ist die dritte Station seiner rasanten Reise durch vier afrikanische Staaten. Immer wieder prangert er dabei Korruption und die Ausplünderung der Rohstoffe des Kontinents an. Für Schlagzeilen sorgte zudem ein offener Streit mit US-Präsident Donald Trump.
Nach Angaben des Vatikan, der sich auf lokale Behörden berief, feierten in Kilamba, gut 30 Kilometer von Luanda entfernt, rund 100.000 Menschen die erste Messe des Pontifex in Angola.