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Schwedische Aktivistin Greta Thunberg demonstriert mit anderen Gaza-Freiheitsflottille-Aktivisten im Brüsseler Europaviertel

Video. Brüsseler Kundgebung fordert EU auf, Handel mit Siedlungen einzuschränken

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Brüssel: Hunderte demonstrieren vor EU-Gipfel am siebzehnten Juni. Sie verlangen Sanktionen gegen Israel und ein Importverbot für Waren aus israelischen Siedlungen.

In der Nähe der EU-Institutionen haben Aktivistinnen und Aktivisten, Menschenrechtsverteidiger und Mitglieder einer kürzlich gestarteten Gaza-Flottille demonstriert. Sie forderten, dass die EU ihren wirtschaftlichen Einfluss nutzt, um den Druck auf Israel zu erhöhen – vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen durch den Krieg im Gazastreifen und den Ausbau der Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten.

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Organisiert wurde die Kundgebung von der Menschenrechtsorganisation Avaaz, mit dabei war auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Viele Demonstrierende trugen Schilder mit der Aufschrift „EU, hört auf zu kaufen, was Israel stiehlt“ und verlangten Beschränkungen für Importe wie Datteln, Avocados und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Siedlungen.

Avaaz-Vertreter Pascal Vollenweider erklärte, der europäische Markt verschaffe der EU erheblichen Einfluss auf die israelische Politik. Zu den Rednern gehörte auch der Flottillenteilnehmer Arno Meyns, der nach eigenen Angaben bei einer See-Mission im vergangenen Monat von israelischen Kräften festgesetzt wurde.

Die Kundgebung ist Teil einer breiteren Kampagne, die vor den Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs am 18. Juni in Brüssel mehr europäisches Handeln einfordert.

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