EZB überweist Milliardenhilfe nach Athen

Griechenland kann aufatmen: Das hochverschuldete Land hat von den Partnern in der Eurozone eine Finanzspritze in Höhe von 14,5 Milliarden Euro erhalten. Das Geld sei am Montag von der EZB überwiesen worden, sagte ein griechischer Bankenvertreter. Damit kann Griechenland eine am Mittwoch fällige Anleihe im Volumen von 8,5 Milliarden Euro bedienen.
Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou erklärte, Athen müsse jetzt bis Ende 2011 kein Geld mehr an den Finanzmärkten aufnehmen. Vor kurzem hatte er erneut versichert, die Kredite mit Zinsen zurückzuzahlen. Der Zinssatz für die Finanzspritze liegt bei fünf Prozent und damit unter jenem auf dem freien Markt. Nun muss das Land die Investoren überzeugen, dass es sein Budgetdefizit in den Griff bekommt. Die Risikoaufschläge für griechische Anleihen jedenfalls gingen bereits stark zurück.