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Iran: Scharfe Kritik an der Verlängerung der Atomgespräche

Iran: Scharfe Kritik an der Verlängerung der Atomgespräche
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Die geistige Führung des Iran hat mit scharfer Kritik auf die Verlängerung der Gespräche über das Atomprogramm reagiert. In einem Tweet, der nach Einschätzung von Experten vom Büro des Ayatolla Ali Khamenei stammt, heißt es, beim Streit um das Atomprogramm hätten arrogante Mächte versucht den Iran in die Knie zu zwingen. Das habe aber nicht funktioniert und werde auch nicht funktionieren.


Um Mitternacht war eine Frist abgelaufen, die sich die Verhandlungspartner selbst gesetzt hatten. „Das Haupthindernis für eine Einigung ist das große Misstrauen uns gegenüber. Aus unserer Sicht ist das nicht gerechtfertigt. Wir glauben, dass der Iran ein glaubwürdiger Partner ist. Wir haben im vergangenen Jahr unsere Versprechen vollständig eingehalten“, sagte der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif.

Bis zum 1. Juli kommenden Jahres wollen der Iran sowie die fünf UN-Vetomächte und Deutschland nun weiter nach einer Lösung suchen. Die Vereinbarung soll dem Land die friedliche Nutzung der Atomenergie erlauben. Gleichzeitig will der Westen aber verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickelt. Einer der größten Streitpunkte ist der Zeitrahmen für eine Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen Iran.