Regionalwahl in Italien: Ministerpräsident Renzi verfehlt Wahlziel

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Von Christoph Debets
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Bei den Regional- und Kommunalwahlen in Italien hat die Demokratische Partei (PD) von Ministerpräsident Matteo Renzi nicht das gewünschte Ergebnis erzielt.

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Bei den Regional- und Kommunalwahlen in Italien hat die Demokratische Partei (PD) von Ministerpräsident Matteo Renzi nicht das gewünschte Ergebnis erzielt. Nach den Exit-Polls lag sie in vier der sieben Regionen vorn, in denen am Sonntag gewählt worden war. Die bürgerliche Opposition gewann zwei Regionen, die Lega Nord verteidigte Venetien. Ministerpräsident Renzi hatte auf Wahlsiege in fünf oder sechs der sieben Regionen gehofft. Die Wahlen galten 15 Monate nach Renzis Amtsantritt als wichtiger Stimmungstest.

Mehr als 20 Millionen Italiener waren zu den Abstimmungen aufgerufen, die Wahlbeteiligung ging im Vergleich zu den letzten Wahlen stark zurück.

Renzi hatte vor der Wahl erklärt, der Urnengang sei für seine seit 15 Monaten bestehende Regierung nicht entscheidend und hätte nur “regionale Bedeutung”. Der Forza Italia (FI) von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi droht eine weitere Schlappe.

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Innenministerium zu Regionalwahlen

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