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Jemen: Tote bei Luftschlägen auf Weltkulturerbe

Jemen: Tote bei Luftschlägen auf Weltkulturerbe
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Kurz vor den Jemen-Friedensgesprächen in Genf hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz die Hauptstadt Sanaa unter Beschuss genommen. Wie die Deutsche Presse-Agentur von Augenzeugen erfuhr, wurden mindestens sieben Zivilisten getötet und vier Häuser in der Altstadt zerstört, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

Es war den Angaben nach der erste solche Angriff auf den historischen Stadtteil seit Beginn der Bombardements am 26. März. Auch ein Waffenlager der Huthi-Rebellen wurde laut Anwohnern bombardiert. Zuvor hatte in Sanaa zwei Tage angespannte Ruhe geherrscht.

Im ärmsten Land Arabiens kämpfen Huthi-Rebellen gegen Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Der Staatschef war vor einigen Monaten nach Saudi-Arabien geflüchtet. Seit Ende März bombardiert ein von Riad geführtes Bündnis Stellungen der Aufständischen. Nach UN-Angaben sind im Jemenkrieg seit März etwa 2300 Menschen getötet worden.

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