Kerry verteidigt Atomabkommen mit Iran in Washington - Kritiker auch in den eigenen Reihen

Kerry verteidigt Atomabkommen mit Iran in Washington - Kritiker auch in den eigenen Reihen
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

US-Außenminister John Kerry hat das vor zwei Wochen abgeschlossene Atomabkommen mit dem Iran vor Abgeordneten des Auswärtigen Ausschusses des

WERBUNG

US-Außenminister John Kerry hat das vor zwei Wochen abgeschlossene Atomabkommen mit dem Iran vor Abgeordneten des Auswärtigen Ausschusses des Repräsentantenhauses in Washington verteidigt.

Der republikanische Ausschussvorsitzende Ed Royce sagte, die Einigung würde Teheran Zugang zu einer Goldgrube (“cash bonanza”) verschaffen und Washingtons Möglichkeiten einschränken, Druck auf den Iran auszuüben.

My questions for Secretary of StateDept</a> <a href="https://twitter.com/JohnKerry">JohnKerry at today's hearing examining the #IranDeal: http://t.co/u0RG8Apvj9#NoNuclearIran

— Ed Royce (@RepEdRoyce) 28 Juillet 2015

Auch der führende Demokrat im Ausschuss, Ed Royce, äußerte Bedenken.

Kerry argumentierte, der Iran müsste sich weitreichenden Kontrollen aussetzen: “Sie haben enorme Beschränkungen angesichts der Kontrollen. Sie müssen über die gesamte Atomforschung Rechenschaft ablegen und auch über Entwicklungen, die kein nukleares Material enthalten, über heikle Technologien, Zentrifugen oder den Umgang mit Atommüll, alles Mögliche.”

Der Außenminister hatte Gegnern des Deals bereits vor der Anhörung vorgehalten, sie würden mit Fantasieplänen hausieren gehen.

Der mehrheitlich von Republikanern besetzte US-Kongress hat bis zum 17. September Zeit, sich gegen die Aufhebung der US-Sanktionen gegen den Iran zu stellen, ein wichtiger Teil des Abkommens. Präsident Barack Obama hatte bereits angedroht, von seinem Vetorecht Gebrauch zu machen, sollte es dazu kommen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Nach Atomabkommen: Iran und EU planen Gespräche über Zusammenarbeit

Selenskyj leistet überlebenswichtige Überzeugungsarbeit in Washington

EU-USA-Gipfel: Gemeinsame Linie in Sachen Nahost und Ukraine