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Türkei: Angriffe auf kurdische Stellungen gehen weiter

Türkei: Angriffe auf kurdische Stellungen gehen weiter
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Die türkische Luftwaffe hat neue Angriffe auf Stellungen der kurdischen Arbeiterpartei PKK geflogen. Nach Angaben der Regierung bombardierten Kampfjets sechs Militärlager der PKK im Nordirak. Auch im Südosten der Türkei erfolgten neue Luftschläge.

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat hat die Türkei den USA offiziell die Nutzung des strategisch wichtigen Luftwaffenstützpunktes Incirlik gestattet.

Doch Ankara hat aus Angst vor der Gründung eines Kurdenstaates auch den Friedensprozess mit den Kurden beendet und bombardiert seitdem PKK-Lager im Nordirak.

Das türkische Parlament beriet in einer Sondersitzung über die angespannte Sicherheitslage des Landes.

“Wenn es um die Zukunft und Demokratie des Landes geht, dann dürfen die, die keine klare Haltung einnehmen, keine Informationen über Anti-Terror Eingriffe erhalten. Alle Stützpunkte, Waffenlager und Treffpunkte der IS-Miliz in der Nähe unserer Grenze wurden zerstört,” so der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu.

In zahlreichen Städten protestierten Demonstranten gegen die Bombardierung kurdischer Gebiete durch die türkische Luftwaffe.

Die deutsche Regierung hat an die Türkei appelliert, den Friedensprozess mit den Kurden wieder in Gang zu setzen.

Die Nato-Partner hatten in einer gemeinsamen Erklärung verkündet, dass sich die Türkei auf die Solidarität der Alliierten verlassen könne.