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Auch toll... Männermagazine zur Spionage, Wassermelonen-Wachen und betrunkene Panzerfahrten

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Auch toll... Männermagazine zur Spionage, Wassermelonen-Wachen und betrunkene Panzerfahrten

Auch toll... Männermagazine zur Spionage, Wassermelonen-Wachen und betrunkene Panzerfahrten
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Jeden Freitag gibt’s bei euronews interessante Geschichten, die während der Woche “übersehen” wurden, aber “auch toll” sind .

Tennisbälle und Männermagazine als geheime Spionage-Accessoires

Aus geheimen Dokumenten geht hervor, wie russische Spione in den frühen Tagen des Kalten Krieges miteinander kommunizierten. Die Aufzeichnungen des Verhörs von Dr. Klaus Fuchs, der britische Informationen an die Russen weitergab, zeigen, dass er Treffen arrangierte, indem er eine Ausgabe von “Men Only” über seinen Gartenzaun warf. Um von seinem Kontakt wiedererkannt zu werden, sollte er Handschuhe oder ein Bücherbündel unter dem Arm tragen. Sein häufigstes Erkennungszeichen war ein Tennisball, den er bei geheimen Treffen stets bei sich trug.

Fuchs wurde 1950 in Großbritannien hinter Gitter gebracht. Er kehrte 1959 in seine deutsche Heimat zurück. Die Abhöraufzeichnungen wurden in den vergangenen Tagen von den britischen Behörden veröffentlicht.

Iranischer Gamer verbringt drei Jahre mit ‘Clash of Clans’

Amir Reza, 27 Jahre, ist Irans wohl passioniertester Computerspieler. Er verbrachte fast drei Jahre seines Lebens damit, “Clash of Clans” zu spielen.

Professionelle Spieler verkaufen ihre gespielten Levels teils für viel Geld. Amir Reza ließ sich sein erstes fortgeschrittenes Spiel umgerechnet rund 20.000 Euro kosten.

Türkeis Wassermelonen-Wache

In der Türkei stehen einige Wassermelonenbauern seit ein paar Tagen Wache vor den Feldern ihrer Prachtexemplare. Grund ist der “Wassermelonen-Schönheitswettbewerb” in der südöstlichen Provinz Diyarbakir.

Für Mehmet Kaya sind es vor allem die großen Exemplare der runden Frucht, die es zu bewachen gilt: Da sie bei dem Wettbewerb beliebt sind, könnten missgünstige Konkurrenten versuchen, die Melonen zu zerstören oder sie gar zu stehlen, so befürchtet er. “Unser Bett mitsamt Matratze ist jetzt hier. Damit niemand unsere Wassermelonen aus Neid zerstören kann”, so Kaya der in dem Dörfchen Erimli lebt.

Ausgerichtet vom Ministerium für Nahrung, Landwirtschaft und Vieh und dem Gouverneur von Diyarbakır soll das Wassermelonen- und Kulturfestival für die Frucht und die Stadt werben.

Peinlicher Schreibfehler: Singapurs Zentralbank schreibt Präsidentennamen falsch

Die Zentralbank Singapurs hat sich offiziell dafür entschuldigt, dass der Name des ersten Präsidenten auf Verpackungen heiß begehrter Gedenkscheine falsch geschrieben wurde. Statt Yusof Ishak stand auf den Hüllen der 50- und 100-Singapur-Dollar-Scheine “Yusok Ishak”. “Das hätte niemals passieren dürfen und ist inakzeptabel”, erklärte ein Manager der Währungsbehörde. Es sei ein “höchst bedauerlicher Fehler”. Die Scheine waren am Donnerstag anlässlich des 50. Jahrestags der Unabhängigkeit Singapurs herausgegeben worden.

Erwischt! Russische Soldaten fahren betrunken im Panzerfahrzeug durch Sibirien

Die russische Polizei hat am Mittwoch zwei Soldaten festgenommen, die in der sibirischen Stadt Chita in betrunkenem Zustand in einem Panzerfahrzeug unterwegs waren. Zusätzlich zu ihrem Zustand, war offenbar keiner der beiden Männer im Besitz eines gültigen Führerscheins für das Militärfahrzeug. Nach Angaben der Behörden kam es zu Behinderungen auf der Autobahn.

Als die Polizei gerufen wurde, nahm sie die Verfolgung auf. Einmal angehalten wollten die Männer allerdings nicht freiwillig aus ihrem Gefährt aussteigen. Erst mit Hilfe eines Vorschlaghammers brachten die Beamten die Soldaten aus dem Panzerfahrzeug.

Beide Männer sollen nun aus dem Militär ausgeschlossen werden, so der Pressedienst der russischen Armee.

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Straßenkünstler Banksy eröffnet eigenen Freizeitpark “Dismaland”

Am Samstag eröffnet Großbritanniens neuster “Vergnügungspark” mit dem Namen “Dismaland”. Alle Attraktionen in dem heruntergekommenen englischen Badeort Weston-super-Mare nahe Bristol sind Kunstwerke des berühmten Straßenkünstlers Banksy. Neben einem Märchenschloss gibt es einen Flüchtlingsbootstümpel, eine Spielautomatenhölle und Wasserattraktionen.

Neben Banksy haben Künstler wie Damien Hirst, Jenny Holzer oder Ed Hall Werke zu dem Projekt beigesteuert.

“Dismaland” (dismal bedeutet trostlos) ist eine Parodie der bekannten “Disneyland”-Freizeitparks. Der Eintritt in Banksys Vergnügungspark kostet drei Pfund. Der Park wird ab dem 22. August fünf Wochen lang aufhaben.

Banksy selbst, dessen Identität unbekannt ist, nannte den Park ein Festival für Kunst, Vergnügung und Anarchismus für Einsteiger. Er wolle zeigen, dass seine Kunst mehr als die Summe ihrer Teile ist.

Quellen

Telegraph

farsnews.com

hurriyetdailynews"

Yahoo! News

Kostolda

Regnews

The Guardian